Sportler mit Herz

Im Rahmen der LOTTERIEN Sporthilfe-Gala am 31. Oktober in der Wiener MARX HALLE

wird dieses Jahr, zum siebten Mal, ein ganz besonderer Sportler geehrt:

Die Österreichischen Lotterien zeichnen in Zusammenarbeit mit Sports Media Austria und der Österreichischen Sporthilfe den „Sportler mit Herz“ aus. Das Siegerprojekt erhält von den Österreichischen Lotterien EUR 5.000,- Prämie. Die Dotation ist für das Projekt zweckgebunden.

Sie wollen auch beim sportgesellschaftlichen Höhepunkt des Jahres live dabei sein? Hier können Sie Ihre Tickets bestellen.

Für folgende Projekte konnte 2019 abgestimmt werden:

(c) privat

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Wolfgang Fulterer hat den Jakobsweg ab Lauterach (bei Bregenz) nach Santiago de Compostella im Duathlonstyle (Rennen-Rad-Rennen) absolviert. Das bedeutet den täglichen Wechsel von 20 gelaufenen Kilometer, gefolgt von 80 Kilometern am Rad und einer abschließenden Strecke – wiederum laufend – von 10 Kilometern. Die darüber hinaus gehende Distanz wurde, je nach Etappe, mit dem Rad absolviert. Durchschnittlich konnten rund 150 Kilometer täglich zurückgelegt werden.
Die Gesamtdistanz von 2.062 Kilometern, bei 26.500 Höhenmetern, führte den Vorarlberger durch die Schweiz, Frankreich sowie Spanien und wurde binnen zwei Wochen abgespult.

Ein Werbespot für Schmetterlingskinder brachte die Sache, sprichwörtlich, ins Rollen.
Ab diesem Zeitpunkt war klar, welchem Verwendungszweck Spenden zugeführt werden würden. Am Ostersonntag stand Fulterer am Ziel. Zahlreiche Unterstützer und Partner machten sein Projekt zu einem vollen Erfolg. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, Gehör für sein Anliegen zu finden, blickt er stolz auf die übergebene Spendensumme von 7.615,- Euro an den Verein Debra.

Weiters hofft er, mit seiner sportlichen Leistung wie auch der Nominierung zu “Sportler mit Herz” dazu beizutragen, dass die Bedürfnisse von Schmetterlingskinder bewusster in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden und damit weitere Unterstützer finden.

Eine Nachlese des Projekts finden Sie hier.

(c) Photoworkers

(c) Photoworkers

Michael Gregoritsch & Friends unterstützt mit dem Spendenverein TOR.CHANCE benachteiligte und schwächere Kinder und Jugendliche mit sportlichen Aktivitäten, unvergesslichen Momenten und ganz besonderen Erlebnissen. Die Integration, Inklusion sowie die Förderung und Unterstützung dieser Kids bilden die vier Eckpfeiler der Philosophie von TOR.CHANCE.

Unter dem Titel „Spendeneuro“ hat der Verein am 1. Juli 2019 die größte Spendenkampagne seit seiner Gründung gestartet. Mithilfe von Sponsoren, Spenden und Unterstützung der Friends von TOR.CHANCE wurden bisher 10.000,- Euro für eigene Projekte gesammelt, welche damit finanziert werden können.

Freu(n)de am Ball bietet neben einem wöchentlichen Training auch drei Sommercamps für beeinträchtigte Kinder und Jugendliche in der Steiermark und Kärnten an. Beim Projekt „Kick it like Gregerl“ und „Kick it like Carina“ (unterstützt von Carina Weninger) werden während der Schulzeit einmal pro Woche Burschen und Mädchen abwechselnd, meist mit Migrationshintergrund, zum Fußballtraining gebeten. Im aktuellen Jahr konnten bisher rund 60 Jugendliche mit wöchentlichen Einheiten unterstützt werden. Auch wenn es um die schnelle Unterstützung von Kindern und Jugendlichen im Sportbereich geht, steht TOR.CHANCE mit Soforthilfen bereit.

Unter dem Motto „Jeder Euro ist ein Volltreffer“ ist jede weitere Unterstützung garantiert ein Volltreffer, mit der die Augen von Kindern und Jugendlichen zum Strahlen gebracht werden können.

Spendeninformationen und Projektdetails finden Sie an dieser Stelle .

(c) Christoph Aumayr

(c) Christoph Aumayr

Matthias Göth und Bernhard Sammer gründeten 2018 „STARKES HERZ“.
Seither wurde bei zahlreichen Strongman-Charityveranstaltungen für Benachteiligte gehoben und gezogen, um Spenden zu lukrieren. Nicht nur athletisch wurde somit Unmögliches möglich gemacht.

Im Gründungsjahr flossen bereits 12.000,- Euro an Menschen, deren Alltag mit diesen Unterstützungen ein wenig einfacher gemacht werden konnte.

Dieses Jahr lag, großteils, im Zeichen der Familie Radler, deren Vierlinge mit unterschiedlichen körperlichen und geistigen Behinderungen zur Welt kamen.
So wurden 3.000,- Euro gesammelt als es galt, den weltweit schwersten Geländewagen so oft wie möglich zu heben. Zusätzlich zum Eigengewicht des Fahrzeuges wurden die Kinder der Familie Radler, weitere fünf Kinder und ein Erwachsener auf die Ladefläche des Autos gesetzt, und konnten letztendlich neun Mal vom Niederösterreicher gestemmt werden.

Im August waren Fans und Unterstützer am Salzburgring Zeugen eines ungleichen Vergleichs. Seine Muskelkraft stemmte er gegen 55 Tonnen auf 28 Rädern, verteilt auf 30 Metern Länge! Allen Widrigkeiten zum Trotz (Ohnmachtsanfälle, Quetschwunden, geplatzte Adern und Herz-Kreislaufschwierigkeiten beim Probeversuch), gelang es Göth, den Schwerlast-LKW mit Tieflader und einem fast 30 Tonnen schweren Panzer zu ziehen und nicht nur den Anwesenden vor Ort zu beweisen, dass Unmögliches doch möglich ist. Weitere 3.333,- Euro konnten der oberösterreichischen Familie am Ende übergeben werden.

(c) Martin Grotter

(c) Martin Grotter

Das halbe Dutzend ist voll! Der Vienna Charity Run fand 2019 bereits zum sechsten Mal im Wiener Türkenschanzpark statt. Dieses Jahr wurde, mit 1850 Aktiven und einer Spendensumme von 30.000,- Euro, abermals ein neuer Teilnehmer- und Spendenrekord erzielt. Der Event ist mittlerweile der größte, rein ehrenamtlich organisierte, Benefizlauf Österreichs! Alle an der Veranstaltung beteiligten Personen arbeiten zu 100% ehrenamtlich für das Projekt. Der Vienna Charity Run sieht sich, aufgrund des umfangreichen Unterhaltungsprogramms, nicht als klassische Laufveranstaltung, sondern als Event für die ganze Familie und verbindet Sport mit dem guten Zweck.

Bisher konnten insgesamt 150.000 € an das Kinderhospiz Sterntalerhof gespendet werden. Die Veranstaltung wurde 2014 von Christoph Vetchy ins Leben gerufen und wird vom Verein Charity Sports durchgeführt, den er gegründet hat. Seither sind vom zehnköpfigen Team viele tausende ehrenamtliche Stunden in das Projekt geflossen, dass alljährlich den Kindern des Kinderhospizes Sterntalerhof ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Konkret fließen die Spenden vom Vienna Charity Run in den Ausbau der mobilen Versorgung. Diese garantiert, dass die Familien auch nach ihrem Besuch am Sterntalerhof, von regionalen diplomierten Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern, zu Hause weiter betreut werden. Mit den bisherigen Spenden des Vienna Charity Runs konnte die mobile Versorgung gestartet werden und soll nun kontinuierlich ausgebaut werden. Am Sterntalerhof arbeitet ein interdisziplinäres Team aus Therapeuten und Pädagogen, Psychologen und Seelsorgern. Gleichzeitig finanziert der Sterntalerhof seine Arbeit ausschließlich über Spenden und ist damit auf die Unterstützung der Zivilgesellschaft angewiesen.

„Vor diesem Hintergrund ist die Benefizveranstaltung Vienna Charity Run zu Gunsten des Hospizes doppelt wertvoll: zum einen stellt sie eine wichtige Spendenquelle dar, zum anderen bietet sie eine optimale Plattform, um die mediale und öffentliche Aufmerksamkeit auf die Arbeit am Sterntalerhof zu lenken. Eine Unterstützung, die mittelfristig von ebensolcher Bedeutung ist, wie die finanzielle Hilfe“, so der Geschäftsführer des Sterntalerhof Kinderhospiz Mag. Harald Jankovits.

(c) privat

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Stefan Köglberger leitet die Geschicke der ACAKORO Football Academy in einem der ärmsten Slums der Welt und bietet Kindern und deren Familien „Fußball als Lebensschule“; gepaart mit schulischer Ausbildung, adequater Ernährung und medizinischer Versorgung.

Seit der Gründung der „Academy of Korogocho Football“, kurz ACAKORO Football genannt, hat die Kraft des Fußballsports hunderten, ja tausenden Menschen in einem der ärmsten Slums der Welt eine neue, positive Seite des Lebens gezeigt, ihnen eine Identifikationsquelle gegeben, auf die sie mit Stolz blicken können und den Kindern des Slums die Chance auf eine sportliche Zukunft ermöglicht.

ACAKORO Football ist ein wirkliches Fußballmärchen. Diese außerordentliche Geschichte beginnt 2013, als ACAKORO Football im Rahmen eines großen Projekts, das eine Lehrbäckerei, ein Gesundheits- und Sozialzentrum sowie zwei Grundschulen im Slum Korogocho umfasst,vom österreichischen Ex-Internationalen Helmut Köglberger gegründet wird.

Vor Ort leiteten die Linzer Stefan Köglberger und Aldona Dzierzgowska das Projekt bis Ende 2017, bis die operative Leitung erfolgreich in einheimische Hände übergeben werden konnte.

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

(c) GEPA pictures / Sporthilfe

(c) GEPA pictures / Sporthilfe

Thomas Gruber ist Trainer und Koordinator von den Special Blackies. Gemeinsam mit Special Olympics Österreich und der Lebenshilfe hat er das Projekt auf die Beine gestellt, das im Sog der Special Olympics World Winter Games 2017 immer konkretere Formen annahm. Der SK Sturm war somit der erste Fußballverein in Österreich, der neben den Bundesliga-Mannschaften der Herren und Damen, den Amateuren und zahlreichen Nachwuchsmannschaften nun auch ein Special-Needs-Team führt.

Er betreut, mit seinen Kollegen Anna Doppelhofer, Ralf Müller und Pablo Salinas Gracia, aktuell bis zu 20 Spieler, die Teil von Sturm Graz sind und einmal in der Woche auf dem Areal des SK Sturm trainieren, offiziell auch Turniere bestreiten und integrativer Bestandteil des Vereins sind. „Wir sehen die Special Blackies als eine Auswahl. Vorerst haben wir einen 20-Mann-Kader, der sich aber immer wieder verändern kann. Wer regelmäßig trainiert und sich verbessert, ist dabei. Wir schauen schon bewusst auf die Qualität, schließlich sollte es ja auch darum gehen, dass es einen besonderen Wert hat, wenn man Teil der Special Blackies ist.“, sagt er – zu Recht – mit Stolz.

Teilnahmekriterien, Turnierdaten sowie weitere Details zum Team finden Sie hier.

(c) www.picture-it.at

(c) www.picture-it.at

„Gemeinsam ein sportliches Ziel erreichen, Spaß haben, feiern und dabei Gutes tun!“
Unter diesen Schlagworten knackt der „Mehr als ein Firmenlauf“ bei seiner sechsten Ausgabe in St. Pölten wieder Teilnehmerrekorde, durchbricht die 100.000,- Euro Spenden-Schallmauer und ist erstmals Niederösterreichs größter Firmenlauf!

Unterstützer der ersten Stunde ist Michael Hatz. Als VISION RUN-Botschafter setzt er sich MEHR als für den guten Zweck ein und hilft dabei, Bewusstsein für MEHR Bewegung (im Arbeitsalltag) zu schaffen. Für Michael Hatz eine Ehrensache: „Es ist so ein schöner Event und es macht es einem so einfach, durch Bewegung Menschen zu helfen. Das gibt MEHR als ein richtig gutes Gefühl!“

Gemeinsam mit dem Botschafterteam, bestehend aus Anton Pfeffer und Christoph Krenn (Katharina Gallhuber, ebenfalls Teil des Botschafterteams, war aufgrund eines Trainingslagers in Zermatt verhindert) stand er, wie jedes Jahr, in der ersten Reihe am Start und bewegte sich mit über 3.200 Startern für den guten Zweck. Bei der anschließenden Siegerehrung übergab er in seiner Funktion als Botschafter die Spendenschecks an die sozialen Projekte.

Mit der im Nenngeld inkludierten Spende von 10,- Euro unterstützt jeder Teilnehmer nicht nur eines der fünf sozialen Partnerprojekte, sondern tut auch etwas für sein eigenes Wohlbefinden. 2019 wurde die bisher höchste Spendensumme von 32.400,- Euro an die sichtlich bewegten Vertreter der fünf sozialen Institutionen NÖ Versehrtensportverband (Team Aigner), Tagesstätte St. Pölten, E.motion –Equotherapie (Lichtblickhof), Antlas St. Pölten und Caritas – Sozialberatung.Nothilfe überreicht.

Insgesamt hält der VISION RUN bei 112.660,- Euro an Spenden für Niederösterreich. 2020 findet er am 03. September unter dem Motto „VISION RUN – Gemma’s an!“ statt.

Einblicke zum Lauf sowie die Anmeldung für die kommende Ausgabe gibt es hier.

(c) BRANDSETTER / Markus Frühmann

(c) BRANDSETTER / Markus Frühmann

Lisa Makas unterstützt und trainiert beim Fußballprojekt „kick mit“.
kick mit Österreich ist ein starkes Fußballprojekt für Mädchen und junge Frauen. Gepaart mit Bildung ist der Hauptansatz Bewegung, Integration, Anerkennung, Partizipation, nachhaltige Entwicklung und Empowerment. Dieses Programm schafft eine barrierefreie Plattform für das Fußballspielen und hat die Möglichkeit, jedes Mädchen zur Teilnahme am Spielen zu inspirieren, indem es starke Vorbilder einsetzt und Mädchen die Möglichkeit gibt, Fußball zu spielen. Das wiederum unterstützt dabei, Selbstvertrauen und Fähigkeiten durch Sport zu erwerben

kick mit setzt Mädchen im Alter von 6 bis 21 Jahren über den Ballsport in Bewegung und weckt durch positive Erlebnisse ein dauerhaftes Interesse für Sport und Bewegung. Dabei wird ein besonderer Schwerpunkt auf Mädchen mit Migrationshintergrund und wirtschaftlicher oder sozialer Benachteiligung gelegt. Die teilnehmenden Mädchen und jungen Frauen erhalten positive Impulse, erwerben Selbstvertrauen und erleben sich in neuen Rollenbildern. Zudem können junge Frauen in die Arbeit von Trainerinnen hineinschnuppern und erhalten durch gezielte Aus- & Weiterbildung neue Perspektiven.

In Österreich gibt es aktuell in Wien, Salzburg, Vorarlberg und Niederösterreich vier kick mit Standorte. Die Initiative soll bundesweit ausgedehnt werden. Allein in diesem Jahr wurden wöchentlich über 600 Kinder im Alter von sechs bis 15 Jahren und rund 30 Jugendliche im Alter von 16 bis 21 Jahren im Projekt kick mit betreut. An kick mit Veranstaltungen nehmen pro Schuljahr rund 2.000 Mädchen und junge Frauen teil.

Anmeldung, Teilnahme oder Unterstützung sind hier möglich.

Ansprechpartner

Rastislav Pomsahar

+43 664 854 75 79
rastislav.pomsahar@sporthilfe.at