Vor rund 400 Gästen wurden im Rahmen der Steirischen Sporthilfe-Gala die steirischen Sportler des Jahres mit dem Bronzenen Diskuswerfer ausgezeichnet. Mit dem Reinerlös der Benefiz-Gala von 12.500 Euro können sechs steirische Sportlerinnen und Sportler fast sieben Monate von der Österreichischen Sporthilfe unterstützt werden.

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Die Steirische Sporthilfe-Gala, organisiert von der Österreichischen Sporthilfe mit Unterstützung der Kleinen Zeitung und in Zusammenarbeit mit der LSO Steiermark und dem Hauptpartner Energie Steiermark, ist mittlerweile ein Fixpunkt im steirischen Sportkalender. Prominente Gäste aus Sport, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik gratulieren im Rahmen eines glanzvollen Abends in der Helmut-List-Halle in Graz den erfolgreichen Sportpersönlichkeiten der Steiermark. Die Riege der Ausgezeichneten in insgesamt elf Kategorien zeigt die Bandbreite des steirischen Sports und führt dessen große Erfolge auf.

Landeshauptmann Schützenhöfer und Sportstadtrat Anton Lang begrüßten gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Österreichischen Sporthilfe, Harald Bauer, die Gäste in der glanzvollen Helmut-List-Halle. Schützenhöfer: „In der Steiermark haben wir im Sport den gemeinsamen Blick aufs Ganze. Als Zugpferde konnten wir große Sportveranstaltungen organisieren , so zum Beispiel FIS-Weltmeisterschaften aller fünf Kategorien. Solche Großveranstaltungen haben große touristische Effekte und machen den Menschen Lust auf Sport – und Sport ist immer gut.“ Sportlandesrat Anton Lang ergänzte: „Wir haben uns in der Steiermark das Ziel gesetzt, mehr Kinder und Jugendliche zur Bewegung zu bringen. Mit der Initiative „Bewegungsland Steiermark“ gelingt uns das ganz hervorragend – darauf sind wir stolz und dafür möchte ich Danke sagen.“

Nachwuchssportler des Jahres präsentiert von Kleine Zeitung

Marie Kristin Bruckner und Martin Messner sind die Nachwuchssportler des Jahres. Die beiden erhielten ihre Ehrungen aus den Händen des dreifachen Olympiasiegers Thomas Morgenstern (“Als Sportler wie auch als Unternehmer ist es wichtig, dass man viele Meinungen einholt. Ich bin für jede Info und jeden Hinweis dankbar – und das rate ich auch den Nachwuchssportlerinnen und Nachwuchssportlern.” Marie Kristin Bruckner freute sich: “Es ist eine sehr schöne Auszeichnug und eine große Ehre für mich.” Martin Messner: “Die Heim-WM war eine unglaubliche, tolle Erfahrung für mich.”

Portraits:

Marie Kristin Bruckner / Volleyball; Verein: TSV Hartberg Geboren am 15. August 2004; größte Erfolge: ÖM-Gold (Halle U13 &Schülerliga; Beach U16), Platz 1 im U17-Beach-Ranking

Martin Messner / Rennradsport; Verein: WSA KTM Graz Geboren am: 9.Jänner 2000; größte Erfolge: öst. Bergmeister der Junioren, Teilnahme an der Heim-WM 2018 (Straße)

Caroline Pilhatsch und Franz-Josef Rehrl als Sportler des Jahres ausgezeichnet

Bei der Kurzbahn-WM im chinesischen Hangzhou sorgte Caroline Pilhatsch mit der Silbermedaille über 50 m Rücken für das erste rot-weiß-rote Edelmetall dem Jahr 2010. Auf der Erfolgsliste der 20-jährigen Grazerin stehen darüber hinaus fünf österreichische Rekorde, drei Staatsmeistertitel sowie die Qualifikation für die diesjährige WM und EM. „Eine große Ehre, nach so vielen großen Sportlerinnen diese Ehrung entgegennehmen zu können“, so die frischgebackene steirische Sportlerin des Jahres, die mit der 18 kg schweren Trophäe schwer zu heben hatte.

Nicht weniger schwer zu tragen hat Franz-Josef Rehrl. Der Kombinierer feierte in der abgelaufenen Saison seine ersten beiden Weltcupsiege und schaffte es mit Rang drei erstmals auf das Podium im Gesamtweltcup. Das bisherige Karrierehighlight für den 26-jährigen Ramsauer war zweifellos die Heim-WM in Seefeld. Dort eroberte er Bronze im Team sowie im Teamsprint und im Einzel über die Großschanze. „Es ist ein tolles Gefühl und macht mich sehr stolz, diese Auszeichnung zu bekommen. Außerdem ist es eine riesige Motivation für mich“, freute sich Rehrl nach dem Bronze-Regen von Seefeld über den Bronzenen Diskuswerfer für den Steirischen Sportler des Jahres. Präsentiert wurde diese Kategorie von Energie Steiermark.

Pepo Puch zum vierten Mal Behindertensportler des Jahres

Für Josef „Pepo“ Puch wird es eng in der Vitrine: Nach 2013, 2016 und 2017 nimmt der Reiter zum vierten Mal den Bronzenen Diskuswerfer für den Behindertensportler des Jahres mit nach Hause. Ausschlaggebend dafür waren neben dem Staatsmeistertitel vor allem die beiden Silbermedaillen bei der WM im US-amerikanischen Tyron. „Es ist eine ganz besondere Auszeichnung. Danke an das Land Steiermark, an die Sporthilfe, die seit Jahren ein zuverlässiger Partner ist, was gerade im Behindertensport so wichtig ist. Danke nochmals“, so der Gala-erprobte Puch. Der diesjährige Special Olympics-Sportler des Jahres, Matthias Koch, erreichte bei den Nationalen Sommerspielen im vergangenen Juni die Goldmedaille im Bowling-Einzel sowie Bronze im Doppel. Der Flattendorfer freute sich sichtlich über die Auszeichnung und den begeisterten Applaus im Publikum. Präsentiert wurde die Kategorie Special Olympics-Sportler des Jahres von Holding Graz.

UVC Holding Graz Damen sind Mannschaft, Almer und Pajovic Trainerin und Trainer des Jahres

Die Volleyballerinnen des UVC Holding Graz konnten nicht nur die heimische Meisterschaft, sondern auch die Wahl zur Steirischen Mannschaft des Jahres, präsentiert von El Gaucho, für sich entscheiden. Auf der Erfolgsliste für das Jahr 2018 stehen neben dem Meistertitel auch der Gewinn des Cups sowie die Qualifikation zur CEV Championsleague sowie das Erreichen der dritten Runde des CEV Challenge Cups. “Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und können nochmals auf die Erfolge der Vorsaison anstoßen”, freute sich Kapitänin Eva Dumphart gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen.

Hertha Almer wurde als Trainerin des Jahres ausgezeichnet. Seit 2007 sorgt Almer im BNLZ in Graz für die Ausbildung des steirischen Badminton-Nachwuchses. Die von ihr betreuten Sportlerinnen und Sportler haben rund 100 internationale Nachwuchstitel erreicht sowie drei Staatsmeisterschaften und Podestplätze bei Nachwuchs-Europameisterschaften. „Ich möchte mich für diese Auszeichnung bedanken, die ich als Wertschätzung dieser Arbeit sehe. Ich möchte mich bei allen Trainern arbeiten, die mit uns arbeiten. Ohne diese Hilfe wäre diese Entwicklung, auch der Jugend, nicht möglich.“, so die Trainerin des Jahres.

Trainer des Jahres ist Handball-Coach Ales Pajovic, der mit der Retcoff HSG Graz in der heimischen Handball-Bundesliga nicht nur den ausgezeichneten Rang drei sowie das Viertelfinale im ÖHB-Cup erreichte, sondern mit Daniel Dicker, Thomas Eichberger und Nemanja Belos auch drei Nationalteamspieler formte. „Wir haben eine super Saison geschafft. Die Jungs haben super trainiert und viel geschafft – ich bin sehr, sehr zufrieden. Dass ich Graz verlasse, ist ein bisschen traurig, aber ich freue mich auf die neue Aufgabe beim Nationalteam”, freute sich der Slowene über die Auszeichnung.

Styrian Sports Award an Werner Gregoritsch – Laudatio durch ÖFB Präsident Leo Windtner

ÖFB-U21-Trainer Werner Gregoritsch wurde dieses Jahr mit dem Styrian Sports Award ausgezeichnet. Gregoritsch schaffte mit seinem Team die erste Qualifikation einer ÖFB-Mannschaft für eine U21-Europameisterschaft. Los geht es am 17. Juni gegen Serbien. Die weiteren Vorrundengegner heißen Deutschland und Dänemark. „Ich habe in diesem Job meine Erfüllung gefunden, weil ich mit jungen Menschen arbeiten kann. Es freut mich besonders und macht mich stolz, dass ich hier heute diese Auszeichnung erhalten habe“, blickt der Coach optimistisch auf die kommende U21-EM. Die Laudatio auf den U21-Teamchef hielt ÖFB-Präsident Leo Windtner (“Mit seiner Mannschaft hat er immer einen großen Traum verfolgt – den Traum der Endrundenteilnahme mit einer U21. Im November wurde dieser Traum Realität. Zum ersten Mal in der ÖFB-Geschichte hat ein Team die U21 Europameisterschaft erreicht. Fußball heißt Leidenschaft und Geduld. Leidenschaft ist das Wesenselement des Teamchefs Werner Gregoritsch schlechthin. Menschen, die begeistern können wie er, reißen auch andere mit.”)

Ehrenpreis der LSO Steiermark an Nicole Schmidhofer und zwei Tennisvereine

Auch dieses Jahr vergibt die Landessportorganisation Steiermark (LSO) einen Ehrenpreis im Rahmen der Steirischen Sporthilfe-Gala. Nicole Schmidhofer, die erste österreichische Abfahrts-Gesamtweltcupsiegerin seit Renate Götschl in der Saison 2006/07, durfte sich über die besondere Auszeichnung freuen. Die Speed-Spezialistin wurde 2017 an selber Stelle als Steirische Sportlerin des Jahres ausgezeichnet. Neben Schmidhofer nahmen auch Vertreter der beiden Tennis-Mannschaften Grazer Parkclub 1 Damen (Mahira Hafizovic) sowie die Mannschaftsstaatsmeister des ATV RE team future Irdning 1 die Auszeichnung der LSO entgegen.

12.500,- Euro Reinerlös – die Sporthilfe-Förderung bleibt in der Steiermark

Die Österreichische Sporthilfe unterstützt Nachwuchssportler auf ihrem Weg zum Spitzensport und leistet damit einen wichtigen Beitrag zu deren sozialer Absicherung. „Dieses Jahr beträgt der Reinerlös des Charity-Events 12.500,- Euro, der wieder dem steirischen Top-Sport zugutekommt. Mit dieser Summe können die anwesenden Natalija Eder, Tom Frühwirth, Michael Scheikl, Manuel Traninger, Arvid Auner und Laura Lammer fast sieben Monate gefördert werden“, sagt Sporthilfe-Geschäftsführer Harald Bauer. „Veranstaltungen wie die heutige Steirische Sporthilfe-Gala und unsere treuen Wirtschaftspartner sind wichtig, um unsere Mission erfüllen zu können“, so Bauer abschließend.