Wer ist Ihr “Sportler mit Herz”?

ABSTIMMUNG BEENDET.

Vielen Dank für Ihr Interesse an Sportler mit Herz.
Seien Sie am 10. November, live ab 20:15 Uhr, dabei, wenn das siegreiche Projekt bei der Lotterien Sporthilfe-Gala in ORFeins ausgezeichnet wird.

Bereits zum achten Mal zeichnen die Österreichischen Lotterien, in Zusammenarbeit mit Sports Media Austria und der Österreichischen Sporthilfe, den „Sportler mit Herz“ aus. Die Auszeichnung ist von den Österreichischen Lotterien mit 5.000,- Euro dotiert und ist für das eingereichte Projekt zweckgebunden.

Projekte 2020 – in alphabetischer Reihenfolge

Vache Adamyan – Spenden für Armenien

„Mir ist es einfach wichtig, dass auf dieser Welt weniger Kinder und wehrlose Menschen wegen dem Krieg leiden müssen“, erklärt der 19-Jährige beim Start seines Projekts. In seinem Geburtsland Armenien herrscht nicht erst seit dem Ausbruch der Pandemie Ausnahmezustand. Um den Menschen vor Ort ein wenig Hoffnung und Normalität zurück zu geben, sammelt der Vorarlberger Kleidung, Spielsachen und Geld, um diese den Notleidenden zu bringen, die in ihren Kellern ausharren müssen, um den Kriegshandlungen aus dem Weg zu gehen. Rund fünf Tonnen Kleidung hat er bereits gesammelt, die Ende Oktober ihren Weg nach Armenien finden soll.

Spenden können nach wie vor auf das Spendenkonto AT342060703200033474 / „Für Armenien“ eingezahlt werden.

Vache Adamyan
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Harald Angerer – Höhenmeter-Challenge

Inspiriert von Ausdauerathlet Kilian Jornet, der in 24 Stunden über 23.000 Höhenmeter auf Tourenski zurücklegte, stellte sich der Westendorfer dieser Herausforderung selbst. „Viele Sponsoren aus der Region haben sich bereit erklärt, die Aktion zu unterstützen und pro zurückgelegtem Höhenmeter zu spenden“, freut sich der Redakteur über den Erfolg seines Vorhabens, das je 4.300,- Euro an Christoph Krimbacher – für einen dringend benötigten Rollstuhl – sowie den VST Kitzbühel ermöglichte.

Harald Angerer (c) Thaler
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Alexander Bichl – Initiative Lungenhochdruck / Ghost Run

Über 500 Wettkämpfe hat Alexander Bichl bereits bestritten. Bei einem davon ist „der Wunsch entstanden, mich langfristig und über den Sport hinaus zu engagieren“, erinnert sich der Zwettler. Bei diesem wurde er mit dem Thema Lungenhochdruck konfrontiert. Mit dem Team rund um den GhostRun, der seit 2015 jährlich stattfindet, wurden Einnahmen von rund 30.000,- Euro für Betroffene lukriert und gleichzeitig auf die Existenz und die benötigte Hilfe im Kampf gegen die letale Krankheit hinweisen.

Alexander Bichl (c) privat
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Nina Burger – Daheimkicker

Das Projekt bietet über 100 Menschen in 20 vollbetreuten Wohngemeinschaft in fünf Bundesländern (W, NÖ, B, STMK, OÖ) wöchentliches und kostenloses Fußballtraining. Finanziert wurde es mittels Crowdfunding – über die Plattform I believe in you. Menschen mit Behinderungen gelten als COVID-19 Risikogruppe und sind von den Sicherheitsmaßnahmen am stärksten betroffen, weshalb die Rekordnationale Nina Burger nicht nur die Bewerbung des Vereins Spielerpass unterstützte, sondern auch die eine oder andere Einheit selbst leitete.

Nina Burger
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Sabrina Filzmoser – Everest Judo / Judo for peace

Die Gründung des Everest Judo Clubs in der Monjo School in einer Höhe von 2.800 Metern war nur der Anfang ihrer sozialen Aktivitäten. An der Sir Edmund Hillary School entsteht aktuell ein weiteres „Dojo“, um neben dem Training auch die Vermittlung wichtiger Grundwerte und einer fundierten Ausbildung zu ermöglichen. „Durch die Einschränkungen wegen Corona eine Monsteraufgabe“, gibt die Welserin unumwunden zu. Beim Schitourengehen, Biken oder Laufen hat sie mittlerweile rund 200.000 Höhenmeter gesammelt, die mittels Crowdfunding in Unterstützung umgewandelt werden.

Sabrina Filzmoser
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S. Hauser/M. Hörl – Everesting / Krebsforschung

Mit dem Rad auf das Dach der Welt! Elfeinhalb Mal mussten Siegfried Hauser und Manuel Hörl dafür eine Strecke von sechseinhalb Kilometern Länge, 770 Höhenmetern und einer durchschnittlichen Steigung von 11,85 Prozent bewältigen. Private Rückschläge im Familienkreis führten zum Projekt, das über 20.000,- Euro an Spenden für die Salzburger Krebsforschung lukrierte. „Unser Dank gilt, von ganzem Herzen, allen Personen und Firmen, die uns dabei unterstützt haben“, freuen sich die Saalfeldener über den Erfolg. Durch Sponsoring, Spenden und aktives Mitradeln wurden insgesamt 310.497 Höhenmeter gesammelt.

S. Hauser / M. Hörl (c) PN/Andreas Rachersberger
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Alexandra Meissnitzer – Kochen für das Rote Kreuz

Genuss ist die Philosophie, Cross-over Küche steht am Speiseplan und auf einmal ist alles anders. Aus diesem Grund hat Alexandra Meissnitzer und ihr Genussprojekt-Team – als Österreich, aufgrund der Coronamaßnahmen der Regierung, zum Daheimbleiben aufgerufen war – wochenlang, bis zu drei Mal pro Woche, für das Rote Kreuz und deren freiwillige Helfer gekocht. „Wir wollten damit ein Zeichen setzen und all jenen die verdiente Wertschätzung entgegenbringen, die draußen im Einsatz waren“ so die Weltmeisterin.

Alexandra Meissnitzer
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Markus Salcher – Schneetiger

Seit 2011 unterstützen die „Schneetiger“ Schulen und Bildungsprojekte sowie Kinder und Jugendliche in ihren integrationspädagogischen Bemühungen. „Am Schnee hat jeder einen Unterstützungsbedarf – egal ob Skibob, Snowboard oder Alpinski – irgendein „Hilfsmittel“ benötigt jeder um den Berg hinunterzukommen“, erklärt Botschafter Markus Salcher. Aktuell wird an der Umsetzung einer barrierefreien Skistation in Tröpolach gearbeitet. Dort können sich Familien Wintersportgeräte ausborgen und werden von erfahrenen Schneesportinstruktoren auf der Piste unterstützt. Die erste ist am Stuhleck bereits in Betrieb.

Markus Salcher
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Wiener Viktoria – Viktoria Friday Music Club

„Die Kombination von Fußball und sozialem Engagement, ist in unserer Vereinsphilosophie fest verankert“, erklärt Obmann Roman Zeisel den 2012 ins Leben gerufenen und integrativen Bestandteil des Klubs. Beim „Viktoria Friday Music Club“ waren – von offizieller Seite – bis zu 100 Besucher erlaubt. Die Einnahmen aus dem Ticketverkauf flossen an die Künstler. Bis zur neuerlichen Verschärfung der Maßnahmen war die Aktion ein Riesenerfolg und wurde neun Mal von Musikern gerne in Anspruch genommen, um die auftrittslose Zeit (auch finanziell) zu überbrücken.

Wiener Viktoria Trainer Toni Polster
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Luka Wraber – SoliBad

Seit 2010 engagiert sich Luka Wraber als österreichischer Botschafter für die Organisation SoliBad (Solidarity & Badminton). 2019 startete die aktuelle Initiative „1% for SoliBad“. Damit spendet der Wiener Neustädter ein Prozent seines jährlichen Preisgeldes, um – beispielsweise – den Bau einer Bibliothek zu finanzieren. Somit erhalten 1.800 Kinder der „Unberührbaren“ Kaste (Dalits) in Indien Zugang zu Wissen und Bildung. Weiters wird eine mobile Bibliothek und Badmintonequipment zu den armen Nachbarschaften geschickt.

Luka Wraber
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“Sportler mit Herz” – alle Sieger seit 2013

2019 | Christian Vetchy

Zum sechsten Mal fand der Vienna Charity Run 2019 im Wiener Türkenschanzpark statt – dieses Jahr mit 1850 Aktiven, einer Spendensumme von 30.000,- Euro und einem neuen Teilnehmer- und Spendenrekord. Die Veranstaltung wurde 2014 von Christoph Vetchy ins Leben gerufen und vom Verein Charity Sports durchgeführt.  Seither sind vom zehnköpfigen Team viele tausende ehrenamtliche Stunden in das Projekt geflossen, dass alljährlich den Kindern des Kinderhospizes Sterntalerhof ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Bisher konnten insgesamt 150.000 € an das Kinderhospiz Sterntalerhof gespendet werden, die für den Ausbau der mobilen Versorgung verwendet wurden.

2018 | Michael Strasser

Michael Strasser setzte sich im Juli 2018 auf sein Fahrrad und fuhr binnen 84 Tagen, 11 Stunden und 50 Minuten die 22.642 Kilometer lange Strecke von Alaska bis Patagonien.

Damit holte er nicht nur seinen zweiten Weltrekord, sondern sammelte rund 60.000 Euro an Spenden für Menschen, die an Amyotropher Lateralsklerose (ALS) und Myalgischer Enzephalomyelitis (ME/CFS) erkrankt sind. Eine Herzensangelegenheit für den 35-Jährigen, der mit dem Rennrad bereits Russland, Afrika und Amerika in Rekordzeit durchquerte.

2017 | Erich Artner

Erich Artner und sein Team sammelten Spenden für eine Familie, deren Vater bei einem Arbeitsunfall ums Leben kam. Nach 19 Tagen erreichte die fünfköpfige Rad-Mannschaft der CharityCyclingChallenge, nach 2.400 Kilometern, das Ziel in Barcelona.

Das ist nur eine der zahlreichen Charities, welche der doppelt unterschenkelamputierte Wiener regelmäßig durchführt, um anderen zu helfen.

2016 | Peter Hackmair

Der ehrenamtliche Verein Play Together Now bietet Menschen mit Fluchthintergrund, in den meisten Fällen unbegleitet Minderjährigen, Freizeitaktivitäten.

Peter Hackmair hat gemeinsam mit teco7 Erfinder Bernhard Bresich einen Fußballworkshop geleitet, bei dem neben den obligatorischen Technik- und Taktikdrills auch der Spaß nicht zu kurz kam. Beim vom Ex-Profi und ORF-Experten organisierten Refugees-Turnier in Antiesenhofen spielten gemischte Mannschaften aus Flüchtlingen und Österreichern.

2015 | Wilhelm Lilge

Stellvertretend für Initiator Wilhelm Lilge nahm Leichtathlet Andreas Vojta den Scheck entgegen. “Wir wollen Kira mit der finanziellen Unterstützung helfen, dass sie die bestmöglichen Chancen für die Reha hat. Vielen Dank nochmals an alle, die geholfen haben.”

Gemeinsam mit vielen österreichischen Sportlern liefen über 3.300 Hobby-Athleten für den guten Zweck durch den Wiener Prater und sammelten bei “Laufen für Kira” Spendengelder in der Höhe von 64.000 Euro.

2014 | Mirna Jukic

Mirna Jukic wurde für ihre Unterstützung des Projekts “MIRNO MORE – die Friedensflotte” ausgezeichnet.
Seit 2008 ist sie offizielle Ehrenbotschafterin der Friedensflotte.

Was vor 20 Jahren als Aktion für kriegsgeschädigte Kinder mit drei Schiffen begann, ist zu einem Großprojekt mit 16 Schiffen für Kinder aus sozial schwachen Verhältnissen gewachsen.

2013 | Ulf Arlati

Ulf Arlati, Initiator des “Handball-Marathon Graz”, gewann die Premiere.
Der Erlös von 15.000 Euro beim diesjährigen Turnier mit 850 Teilnehmern kam zwei Familien mit gesundheitlich schwer beeinträchtigten Kindern zu Gute. Zusätzlich wurde erstmals auch ein Projekt aus dem Ausland – eine physiotherapeutische Kinderstation in Kambodscha – unterstützt.

“Ich nehme den Preis dankend und stellvertretend für unseren ganzen Verein entgegen”, so Arlati, der mit seinen Teamkollegen seit der Erstaustragung des “Handball-Marathon Graz” 121.000 Euro für karitative Zwecke sammelte.

Ansprechpartner

Rastislav Pomsahar

+43 664 854 75 79
rastislav.pomsahar@sporthilfe.at