Die Casinos-Eigentümer haben sich auf einen 15-jährigen Syndikatsvertrag geeinigt, wodurch das Geld für den Sport gesichert bleibt. Die Österreichische Sporthilfe begrüßt diese Einigung sehr. Die Unterstützung für Athletinnen und Athleten ist weiterhin gewährleistet.

„Ich freue mich, dass von den beiden größten Aktionären der Casinos Austria AG verlautbart wurde, dass auch in Zukunft die wichtige Rolle der Casinos Austria und Österreichischen Lotterien als wichtigster Förderer des österreichischen Sports gesichert ist. Die Österreichischen Lotterien unterstützen seit 34 Jahren die Österreichische Sporthilfe. Diese Partnerschaft unterstreicht nicht nur die gesellschaftspolitische Verantwortung der Österreichischen Lotterien, dank dieser Kooperation schaffen wir im großen Maße die Basis für einen professionellen und gesunden Sportbetrieb und setzen die Basis für das Heranwachsen außergewöhnlicher Sportpersönlichkeiten in Österreich“, so Mag. Gernot Uhlir, Geschäftsführer der Österreichischen Sporthilfe. „Die Österreichische Sporthilfe konnte sich immer auf die Österreichischen Lotterien verlassen. Diese Wertschätzung ist die Grundlage für eine langfristige Planungssicherheit, eine Win-Win-Situation für das Unternehmen, die Sporthilfe und allen geförderten Sportlerinnen und Sportler. Ich bin froh, dass es nun auch seitens der Eigentümer ein klares Commitment zu dieser Partnerschaft gibt“, so Uhlir abschließend.

„Die Sporthilfe ist meist der erste Förderer heimischer Nachwuchsathleten und somit ein wichtiger Unterstützer und Begleiter auf dem Weg an die Spitze. Ohne diese Förderung wären viele sportliche Karrieren nicht möglich. Mit dieser wichtigen Einigung ist diese Unterstützung für unsere Athletinnen und Athleten weiterhin gesichert“, freuen sich auch die Sporthilfe Athletenvertreter Mag. Judith Draxler-Hutter und Dr. Alois Stadlober.

Die Österreichischen Lotterien als tragende Säule des österreichischen Sports

Die Österreichischen Lotterien tragen seit 1986 über die im Glücksspielgesetz verankerte Sportförderung wesentlich zur Finanzierung des Sports in Österreich bei. Aufgrund des Bundes-Sportförderungsgesetzes 2017 (BSFG 2017) kommen dabei finanzielle Mittel den wichtigen Einrichtungen des österreichischen Sports zugute. Im Zuge der Breitensportförderung profitieren dabei die fünf Organisationen Arbeitsgemeinschaft für Sport und Körperkultur (ASKÖ), der Allgemeine Sportverband Österreichs (ASVÖ), die SPORTUNION Österreich (SPORTUNION), der Verband Alpiner Vereine Österreichs (VAVÖ) und der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB). Den gesamtösterreichischen Organisationen mit besonderer Aufgabenstellung im Sport, wie Sport Austria (ehemals Österreichische Bundes-Sportorganisation BSO), dem Österreichischen Olympisches Comité (ÖOC), dem Österreichischen Paralympischen Committee (ÖPC), dem Österreichischen Behindertensportverband (ÖBSV) und den Special Olympics Österreich (SOÖ), stehen fixe jährliche Förderungen zur Verfügung. Mit der Leistungs- und Spitzensportförderung werden knapp 60 Fachverbände unterstützt, um optimale Strukturen und Rahmenbedingungen für österreichische Athletinnen und Athleten – vom Nachwuchs bis hin zur Spitze – zu schaffen.

Sporttoto-Gesetz als Grundstein für das erfolgreiche Modell

Mit dem Sporttoto-Gesetz von 1948 wurde der Grundstein für das erfolgreiche österreichische Sportmodell gelegt. Mit der Einführung von Lotto und der Übernahme von Toto durch die Österreichischen Lotterien 1986 war ein fixer Prozentsatz vom Umsatz an Fördergeldern vorgesehen. Seit der Glücksspielgesetznovelle 2011 fließen pro Jahr mindestens 80 Millionen Euro in die Sportförderung. Seit 2013 erhöht sich dieser Betrag nach § 20 des Glücksspielgesetzes jährlich. Die einfachgesetzliche Grundlage der Sportförderung durch den Bund bildet ab 01.01.2018 das Bundes-Sportförderungsgesetz 2017 sowie das Glücksspielgesetz in der geltenden Fassung.