Mit einer Aussendung an die aktuell 234 geförderten Sportlerinnen und Sportler hat die Österreichische Sporthilfe betont, dass die Förderungen für den bewilligten Zeitraum unverändert bleiben.

„Da sich im Moment viel Verunsicherung breit macht, war es uns besonders wichtig, unseren Athletinnen und Athleten persönlich ein Update zu geben. Noch wichtiger ist uns aber, dass es ihnen und ihren Familien und Freunden den Umständen entsprechend gut geht“, ist sich der Sporthilfe Vorstand einig.
Klar gestellt wird außerdem, dass sich die Sporthilfe auch durch Corona nicht davon abhalten lässt, die bevorstehende Einstufung für Wintersportler durchzuführen. Wie jedes Jahr läuft die Antragsfrist bis 30. April. Bis dahin können alle AthletInnen wie gewohnt einen Antrag auf Individualförderung hier stellen.

Auch für die Sommersportler gilt der Status Quo der Sporthilfe-Förderung. Die Gelder für alle Sommersportler sind für die laufende Förderperiode gesichert. Nach der Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio auf 2021, sowie zahlreicher weiterer Bewerbe, die für die Bewertung normalerweise herangezogen werden, müssen für den Sommersport allerdings alternative Bewertungskriterien herangezogen werden. Geschäftsführer Gernot Uhlir dazu: „Wir werden in den kommenden Tagen und Wochen intensiv gemeinsam mit den AthletenvertreterInnen und Verbänden in Videokonferenzen an Lösungen arbeiten. Die Einreichfrist für Sommersportler ist wie immer der 31. Oktober. Als Sportler ist man es gewohnt, auch nach Niederlagen, wieder aufzustehen und weiter zu kämpfen. Das nehmen wir uns zum Vorbild, um aus dieser Krise auch als Sporthilfe-Familie gestärkt hervorzugehen.“

Die Welt wird sich auch nach Corona weiterdrehen. Und dann braucht Österreich erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler, die tolle Vorbilder sind und Erfolge für unser Land erringen. Denn diese Freude verbindet die Menschen und gibt Mut und Hoffnung.

Als Sporthilfe wollen wir gerade in schwierigen Zeiten die wichtige Stütze für Sportlerinnen und Sportler sein.