Sechs von sieben Paralympics-Medaillen mit Sporthilfe-Anteil

Mit sieben Medaillen (drei Mal Silber, vier Mal Bronze) kehrte das österreichische Paralympics-Team von den Winterspielen in Pyeongchang nach Hause zurück. Die Bilanz fällt nicht nur für das Österreichische Paralympische Committee (ÖPC) positiv aus, sondern auch für die Österreichische Sporthilfe. Vier der fünf Medaillengewinner haben einen Bezug zur Sporthilfe. Derzeit unterstützt die Österreichische Sporthilfe 25 Athletinnen und Athleten mit Behinderung.


„Die Aufnahme von Athleten mit Behinderung in die Unterstützung der Sporthilfe im Jahr 2012 war nicht nur ein wichtiges Kapitel unserer Organisation, sondern auch für den Behindertensport in Österreich“, so Sporthilfe-Geschäftsführer Harald Bauer. ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat bezeichnete die Aufnahme ihrer Athleten in den Kader der Sporthilfe als „Schritt in Richtung Gleichbehandlung des Behindertensports mit dem Nichtbehindertensport“.

Seither haben sich zahlreiche Athleten für diese Unterstützung sportlich bedankt – mit großen Erfolgen und Medaillen. Bei den Winterspielen 2018 kamen einige hinzu. Sechs der sieben in Pyeongchang eroberten paralympischen Stockerlplätze haben einen Bezug zur Sporthilfe. Claudia Lösch (Silber im Super G und Riesentorlauf), Markus Salcher (Bronze in Abfahrt und Super G), Snowboard-Silbermedaillengewinner Patrick Mayrhofer und Langläuferin Carina Edlinger (Bronze über 7,5 km Klassisch) wurden oder werden von der Sporthilfe auf ihrem Karriereweg begleitet. „Diese sehr erfreuliche Bilanz zeigt, dass die Sporthilfe vor mittlerweile mehr als sechs Jahren absolut richtig gehandelt und Behindertensportler in die individuelle Unterstützung aufgenommen hat“, so Harald Bauer. Seit mehr als zehn Jahren ist Titelsammlerin Claudia Lösch mit der Sporthilfe verbunden. Die mittlerweile neunfache Paralympics-Medaillengewinnerin und sechsfache Sportlerin des Jahres mit Behinderung wurde bereits 2007 im Rahmen einer Sporthilfe-Partner-Initiative gefördert und profitiert mittlerweile wie aktuell insgesamt 25 Sportlerinnen und Sportler mit Behinderung (15 Sommer- und 10 Winter-Athleten) von der Individualförderung der Sporthilfe, 17 davon in der Top-Kategorie „Gold“. Die Niederösterreicherin mit Wohnsitz in Innsbruck nutzt darüber hinaus auch im Bereich Karriere die Angebote der Sporthilfe. Die 29-Jährige absolviert derzeit das gemeinsam von der Sporthilfe, dem Bildungsanbieter Fokus:Zukunft Weiterbildungsges.m.b.H. und der FH Burgenland ins Leben gerufene MBA-Studium „Business Administration & Sport“.

„Ich kann dem rot-weiß-roten Paralympics-Team nur gratulieren. Mit ihren beeindruckenden Erfolgen tun sie so viel für das Wachsen der Bedeutung des Behindertensports in Österreich“, betont Bauer, „ich kann versprechen, dass wir uns auch in Zukunft für den Paralympics-Sport in Österreich einsetzen, Athletinnen und Athleten kräftig unterstützen und ihnen ein wichtiger Partner auf dem Weg zum Erfolg sein werden.“

Mit der Sporthilfe auf drei Säulen zum Erfolg
„Wir sehen unser Förderkonzept mit finanzieller und ideeller Unterstützung als soziale Absicherung für die Athleten, die vor allem die unbürokratische Abwicklung mit uns sehr schätzen“, so Bauer. Die Förderung der Sporthilfe wird von drei Säulen getragen.
•    Individualförderung
•    Sport und Karriere
•    Sonderförderung

In der Individualförderung werden die Athleten in die Kategorien Gold und Silber eingestuft, Nachwuchsathleten in die Kategorie Bronze. Eingeteilt werden die Athleten nach definierten Leistungskriterien. Gold-Eingestufte erhalten bis zu 800 Euro monatlich. In der Kategorie Silber werden maximal 400 Euro ausbezahlt und Bronze wird im Idealfall mit 200 Euro unterstützt. Bereits von einer Sportförderstelle (HSZ, BM.I, BMF, etc.) sozial abgesicherte Athleten werden mit reduzierten Summen gefördert. Mannschafts- und Teamleistungen, nationale Erfolge sowie Athleten, deren jährliches Einkommen 100.000 Euro übersteigt, werden nicht unterstützt. Genaue Informationen zur Individualförderung finden Sie HIER

Im Bereich Sport und Karriere arbeitet die Sporthilfe eng mit dem Bildungsanbieter Fokus:Zukunft Weiterbildungsges.m.b.H. und der FH Burgenland zusammen. Angeboten wird ein einzigartiges Studium, das auf einen hohen Fernlehranteil setzt. Im Herbst 2017 startete der erste Jahrgang des MBA „Business Administration & Sport“. Das hohe Interesse am Lehrgang zeigt, dass die Sporthilfe gemeinsam mit ihren Partnern die Zeichen der Zeit erkannt hat und mit einer dualen, spitzensportgerechten Ausbildung das Passende für viele Athleten anbietet. Mehr Infos dazu unter www.fokus-zukunft.at

In den Bereich der Sonderförderungen fallen Programm wie Go for Gold oder der Sporthilfe Jugendsportpreis. Seit 2004 zeichnet die Österreichische Sporthilfe im Rahmen einer festlichen Preisverleihung die drei besten Nachwuchsathletinnen und Nachwuchsathleten aus, um einen Teil zum Erfolg beizutragen. Eine hochkarätige Jury trifft ihre Entscheidung auf Basis der sportlichen und persönlichen Entwicklung der jungen Athleten. Förderstipendien zu je 5.000, 3.000 und 2.000 Euro werden an die drei besten Mädchen und Burschen – die Altersobergrenze liegt bei 18 Jahren – vergeben. Unter den Medaillengewinnern von Pyeongchang finden sich mit Anna Veith, Marcel Hirscher und Team-Silber-Medaillengewinner Marco Schwarz auch drei ehemalige Jugendsportpreisträger.

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