Erfolgreiche Olympia-Bilanz für Sporthilfe

Die 14 vom ÖOC-Team eroberten Medaillen bei den Winterspielen in Pyeongchang sind nicht nur für den rot-weiß-roten Sport ein großer Erfolg, auch die Österreichische Sporthilfe zieht eine äußerst positive Bilanz: Alle heimischen Medaillengewinner haben einen Bezug zur Sporthilfe! Diese beeindruckenden Zahlen lassen die Sporthilfe auch optimistisch auf die kommenden Paralympics blicken. Neun der 13 österreichischen Paralympics-Athleten werden von der Sporthilfe unterstützt.

„Die beeindruckende Medaillenbilanz macht mich sehr stolz“, so Harald Bauer, „doch was mich als Geschäftsführer der Österreichischen Sporthilfe noch mehr freut ist, dass wir ALLE Medaillengewinner begleiten oder begleitet haben.“ So wird beispielsweise „Gold-Rodler“ David Gleirscher seit 2010 von der Sporthilfe unterstützt, Kombinierer Wilhelm Denifl steht in diesem Jahr in seiner insgesamt 18. „Sporthilfe-Saison“. Selbst Superstar Marcel Hirscher stand als junger Athlet von 2007 bis 2009 im Sporthilfe-Kader. „Dieser 100-prozentige Medaillenanteil, wenn man das so nennen darf, ist ein Beleg für die zielgerichtete Unterstützung heimischer Athleten durch die Sporthilfe“, so Bauer. Insgesamt werden oder wurden 88 Sportlerinnen und Sportler aus dem 105 Athleten umfassenden Olympia-Kader, also rund 84%, im Laufe ihrer Karriere von der Österreichischen Sporthilfe begleitet.

Optimistischer Sporthilfe-Blick auf die Paralympics
Entsprechend optimistisch blickt Harald Bauer auch auf die kommenden Paralympics. Seit 1. Jänner 2012 werden auch Athleten mit Behinderung von der Sporthilfe unterstützt. Aktuell stehen sieben der 13 Athleten im Sporthilfe-Kader, zwei weitere wurden auf ihrem Karriereweg von der Sporthilfe begleitet. Hervorzuheben ist Claudia Lösch. Die zweifache Paralympics-Siegerin, sechsmalige Weltmeisterin, zweifache Gesamtweltcupsiegerin und sechsmalige Sportlerin des Jahres mit Behinderung wurde bereits 2007 im Rahmen einer Sporthilfe-Partner-Initiative gefördert. „Ich bin davon überzeugt, dass die Paralympics-Athleten mit einer ebenfalls beeindruckenden Medaillenbilanz aus Südkorea heimkehren“, so Harald Bauer, „wir drücken allen die Daumen für die Paralympics 2018!“

Mit der Sporthilfe auf drei Säulen zum Erfolg
„Wir sehen unser Förderkonzept mit finanzieller und ideeller Unterstützung als soziale Absicherung für die Athleten, die vor allem die unbürokratische Abwicklung mit uns sehr schätzen“, so Bauer. Die Förderung der Sporthilfe wird von drei Säulen getragen.
•    Individualförderung
•    Sport und Karriere
•    Sonderförderung

In der Individualförderung werden die Athleten in die Kategorien Gold und Silber eingestuft, Nachwuchsathleten in die Kategorie Bronze. Eingeteilt werden die Athleten nach definierten Leistungskriterien. Gold-Eingestufte erhalten bis zu 800 Euro monatlich. In der Kategorie Silber werden maximal 400 Euro ausbezahlt und Bronze wird im Idealfall mit 200 Euro unterstützt. Bereits von einer Sportförderstelle (HSZ, BM.I, BMF, etc.) sozial abgesicherte Athleten werden mit reduzierten Summen gefördert. Mannschafts- und Teamleistungen, nationale Erfolge sowie Athleten, deren jährliches Einkommen 100.000 Euro übersteigt, werden nicht unterstützt. Genaue Informationen zur Individualförderung finden Sie HIER.

Im Bereich Sport und Karriere arbeitet die Sporthilfe eng mit dem Bildungsanbieter Fokus:Zukunft Weiterbildungsges.m.b.H. und der FH Burgenland zusammen. Angeboten wird ein einzigartiges Studium, das auf einen hohen Fernlehranteil setzt. Im Herbst 2017 startete der erste Jahrgang des MBA „Business Administration & Sport“. Das hohe Interesse am Lehrgang zeigt, dass die Sporthilfe gemeinsam mit ihren Partnern die Zeichen der Zeit erkannt hat und mit einer dualen, spitzensportgerechten Ausbildung das Passende für viele Athleten anbietet. Mehr Infos dazu unter www.fokus-zukunft.at

In den Bereich der Sonderförderungen fallen Programm wie Go for Gold oder der Sporthilfe Jugendsportpreis. Seit 2004 zeichnet die Österreichische Sporthilfe im Rahmen einer festlichen Preisverleihung die drei besten Nachwuchsathletinnen und Nachwuchsathleten aus, um einen Teil zum Erfolg beizutragen. Eine hochkarätige Jury trifft ihre Entscheidung auf Basis der sportlichen und persönlichen Entwicklung der jungen Athleten. Förderstipendien zu je 5.000, 3.000 und 2.000 Euro werden an die drei besten Mädchen und Burschen – die Altersobergrenze liegt bei 18 Jahren – vergeben. Unter den Medaillengewinnern von Pyeongchang finden sich mit Anna Veith, Marcel Hirscher und Team-Silber-Medaillengewinner Marco Schwarz auch drei ehemalige Jugendsportpreisträger.

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