
Das Sporthilfe-Mentorship
Das Mentorship
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Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und dem öffentlichen Leben übernehmen für 5000 Euro jährlich – gegen entsprechende steuerlich abzugsfähige Zuwendungsbescheinigung – ein Mentorship für „ihren“ Nachwuchsathleten. Dem jungen Sportler kommen dabei 4000 Euro als Förderbeitrag direkt zu, den er zu seiner sportlichen Weiterbildung wie Trainingslager, Wettkampffahrten oder Ausrüstung nutzen soll. 500 Euro fließen über den Weg der Sporthilfe-Mittelvergabe in den leistungsorientierten Nachwuchssport. 500 Euro werden von der Österreichischen Sporthilfe für administrative Tätigkeiten und den medialen Output verwendet. Die Österreichische Sporthilfe fungiert als Vermittler zwischen dem Mentor und seinem Nachwuchsathleten, organisiert das Mentorship und kommuniziert es nach außen. Ziel muss sein, möglichst vielen hoffnungsvollen Talenten einen Mentor zu vermitteln.
Im Vordergrund des Mentoring stehen die individuelle Beziehung und Interaktion zwischen Mentor und Sportler. Die hoffnungsvollsten Nachwuchstalente werden von ihren Dach- und Fachverbänden für den Sportlerpool vorgeschlagen. Der Mentor kann jenen jungen Sportler, den er gerne unterstützen möchte, aus dem Pool wählen. Er begleitet seinen Schützling in Folge auf dessen sportlichen Werdegang und ermöglicht damit nicht nur eine materielle, sondern verstärkt auch eine ideelle Förderung.
Wirtschaft und Sport befinden sich dabei in einer WIN-WIN Beziehung:
Für den jungen Athleten beinhaltet das Mentorship neben dem finanziellen Beitrag eine stark motivierende Komponente. Die Tatsache, eine bekannte Persönlichkeit aus dem öffentlichen Leben hinter sich zu wissen, stärkt nicht nur die persönliche Weiterentwicklung. Sie gibt auch Sicherheit und ein Netzwerk an Kontakten, das für die Karriereplanung von Bedeutung ist.
Für den Mentor bieten sich viele positive Effekte. Er übernimmt soziokulturelle Verantwortung und erhält die Möglichkeit, sich und sein Unternehmen in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Mit der Übernahme eines Mentorships wird jeder Mentor Mitglied der „Sporthilfe-Familie“ und ist Gast bei diversen Sporthilfe-Veranstaltungen. Über den Werdegang und die Erfolge seines Schützlings wird er laufend unterrichtet.
Viele Mentoren binden "ihre" Nachwuchsathleten in unternehmensinterne Aktivitäten wie Firmenveranstaltungen, Feste oder Workshops mit ein. Es zählt das Motto "Was können wir von einander lernen?" Dem Athleten soll die Möglichkeit geboten werden, langsam in das Unternehmen hineinzuwachsen. Durch den direkten Kontakt zwischen Mentor und Sportler kann auch die Kooperation noch glaubwürdiger transportiert werden. Das stärkt einerseits das Image des Unternehmens und ist andererseits ein wichtiger Schritt für die Grundlage des Nachwuchssportes in Österreich.
Organisation und Kosten eines Mentorships
Das Mentorship läuft für ein Jahr und kann in Folge je um ein weiteres Jahr verlängert werden; solange, bis der Nachwuchssportler in die Allgemeine Altersklasse eintritt.
Der Mentor zahlt jährlich 5000 Euro für das Mentorship, wovon
- 4000 Euro direkt an den Sportler gehen.
- 500 Euro in einen allgemeinen Fördertopf für den österreichischen Nachwuchssport fließen.
- 500 Euro von der Österreichischen Sporthilfe für den medialen Output und administrative Arbeiten wie die Akquisition und Betreuung der Paten verwendet werden.
Kontakt:
MMag. Barbara Csar
Österreichische Sporthilfe
Marxergasse 25/3; 1030 Wien
Telnr. 01-799 40 80-8321
bcsar@sporthilfe.at