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Mega-Event - Wirtschaftsfaktor - Medienspektakel

 

Das Podium des SBC

Die XXX. Olympischen Sommerspiele: 16.500 Athleten, Betreuer und Offizielle, 100 Staatsoberhäupter und 20.000 Journalisten werden zur größten Sportveranstaltung der Welt erwartet. Beim Sport & Business Circle der Österreichischen Sporthilfe wurde ein Blick auf die Vorbereitungen von Athleten, Wirtschaftspartnern und Medienvertretern für das Mega-Event geworfen. ORF-Sportchef Hans Peter Trost kündigte für Herbst ein Magazin für Behindertensport auf ORF SPORT + an.

Über die Bedeutung der Olympischen Spiele und Paralympics in der heutigen Zeit, sowie deren wirtschaftliche Rahmenbedingungen diskutierten beim 2. Sport & Business Circle des Jahres im Austria Trend Hotel Savoyen Vienna gemeinsam mit ÖOC-Präsident und Lotterien-Generaldirektor Dr. Karl Stoss die Präsidentin des ÖPC Maria Rauch-Kallat, backaldrin-Eigentümer Peter Augendopler, ORF-Sportchef Hans Peter Trost, der vierfache Olympiateilnehmer im Segeln Andreas Geritzer und Paralympics-Teilnehmerin Doris Mader.
Moderatorin Dr. Gabriela Jahn mit Dr. Karl Stoss

„Als Hauptsponsoren und Partner der Österreichischen Sporthilfe und des Österreichischen Olympischen Comité fiebern wir natürlich schon ganz gespannt den Olympischen Spielen in London entgegen. Österreichs Topathleten haben dort einmal mehr die große Chance zu zeigen, was sie zu leisten im Stande sind“, so Dr. Karl Stoss. Als Hauptaufgabe des ÖOC’s sieht der Vizepräsident der Sporthilfe, den Athleten bestmögliches Service zu bieten, damit diese sich auf den Sport konzentrieren können. „Sie sind Botschafter und Repräsentanten Österreichs und können durch ihr Auftreten einen wichtigen Beitrag zum Image unseres Landes liefern.“

OEPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat

Dass dies auch für die Paralympics-Athleten zutrifft, die von 29. August bis 9. September in London um Medaillen rittern, stand außer Frage. „Die Paralympics haben in den letzten Jahren weit mehr an öffentlicher Aufmerksamkeit erreicht als in den Jahrzehnten davor. Sie zeigen Hochleistungssport und beeindrucken durch individuelle Glanzleistungen ebenso wie Olympische Spiele. Darüber hinaus beweisen sie, dass sogenannte „Behinderung“ nicht daran hindern kann, auch sportliche Höchstleistungen zu erbringen“, ist ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat überzeugt. ORF-Sportchef Hans Peter Trost

„Die Olympischen Sommerspiele in London sind für den ORF-Sport neben der EURO 2012 DAS sportliche Highlight des Jahres“, fiebert ORF Sportchef Hans Peter Trost dem Großereignis entgegen, „im Gegensatz zu den letzten Spielen in Peking ermöglicht die Zeitverschiebung von lediglich einer Stunde, dass Olympia 2012 auch zur TV-Primetime mit attraktiven Bewerben stattfindet. Auch von den Paralympics werden wir täglich berichten.“ Hans Peter Trost ließ auch mit einer interessanten Ankündigung aufhorchen: Ab Herbst soll auf ORF Sport + ein eigenes Magazin für Behindertensport ausgestrahlt werden. „Das Besondere daran wird sein, dass die Sendung auch von Sportlern mit Behinderung moderiert wird“, so Trost.

Doris Mader und Andreas Geritzer

Segler Andreas Geritzer hofft, zu besagter Primetime für Jubel vor Österreichs Fernsehgeräten zu sorgen. Der Silbermedaillengewinner von Athen 2004 spürt trotz der vierten Olympiateilnahme noch das Kribbeln im Bauch: „Olympia wird nie Routine. Es ist  etwas ganz Besonderes, sein Land beim bedeutendsten Sportereignis der Welt zu vertreten. An Olympia teilzunehmen, ist jedoch keine Selbstverständlichkeit. Auf den Weg dorthin haben mich zahlreiche Partner unterstützt – allen voran die Österreichischen Lotterien und die Österreichische Sporthilfe. Bedanken kann ich mich mit guten Leistungen und hoffentlich mit einer Medaille. So wie 2004, als ich mit der Silbernen aus Athen heimkehrte.“ Paralympic-Hoffnung Doris Mader sieht sich für ihre Teilnahme an den Spielen besonders motiviert. „Durch die finanzielle Unterstützung der Österreichischen Sporthilfe ist für mich eine professionellere Vorbereitung für die Paralympics möglich, weil ich mir bessere Ausrüstung leisten kann. Außerdem ist es sehr motivierend, dass die mediale Präsenz des Behindertensports größer wird. Die Akzeptanz und Anerkennung spornen mich noch mehr an Höchstleistungen zu bringen und so hoffe ich, dass es diesmal eine Medaille in London wird“, so die Rollstuhl-Tischtennis-Spielerin.

Interessante Podiumsdiskussion in der neuen Bundesheer-Sporthilfe-LoungeZahlreiche hochrangige Vertreter aus Sport, Politik und Wirtschaft ließen sich die Diskussion nicht entgehen. Mit dabei waren unter anderem die Olympiastarterin in Rhythmischer Gymnastik Caroline Weber und Schütze Thomas Farnik, der in London bereits zum sechsten Mal Olympialuft schnuppern wird. Unter den Zuhörern waren auch der Segler Matthias Schmid, Mehrkämpferin Ivona Dadic und mit den beiden Wasserskifahrerinnen Bianca und Nadine Schall und dem Tennis-Ass Melanie Klaffner auch drei Sportlerinnen des Kornspitz-Sporthilfe-Teams. Auch die ehemalige Schwimmerin Mag. Judith Draxler-Hutter sowie der vierfache Ruderweltmeister DDr. Christoph Schmölzer, Sportministeriums-Büroleiter Ing. Wolfgang Gotschke, ÖOC-Generalsekretär Dr. Peter Mennel, ÖPC-Generalsekretärin Mag. Petra Huber, ÖVV-Präsident Peter Kleinmann, ÖOC-Marketingleiter Florian Gosch und Thomas Zanyath vom Team Zanyath horchten den Ausführungen und Berichten der Podiumsgäste.

Alle Informationen finden Sie auch im SBC_Report (pdf, 1MB) und im SBC_Fotoblatt (pdf, 326KB)