Stigger & Oschmautz gewinnen Sporthilfe Jugendsportpreis 2017

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Laura Stigger und Felix Oschmautz gewinnen Sporthilfe Jugendsportpreis 2017


Mit einer Dotation von 20.000 Euro ist der Sporthilfe Jugendsportpreis in Partnerschaft mit UNIQA Österreichs höchstdotierter Nachwuchssportpreis. Mit der Tiroler Mountainbikerin Laura Stigger und dem Kärntner Kanuten Felix Oschmautz landeten zwei Jugendsportpreis-erfahrene Athleten auf dem obersten Treppchen. Während Stigger im Vorjahr Zweite wurde, gelang Oschmautz sogar die Titelverteidigung. Über weitere Förderstipendien von UNIQA freuen sich die zweitplatzierten Laura Stöckler (Klettern) und Mika Vermeulen (Nordische Kombination) sowie die drittplatzierte Biathletin Anna Gandler und Orientierungsläufer Jannis Bonek. Verliehen wurde der Sporthilfe Jugendsportpreis auf der großen Bühne des Tag des Sports in Wien.


Mit Spannung wurde die Entscheidung der Jury zum 14. Sporthilfe Jugendsportpreises erwartet. In Partnerschaft mit UNIQA Österreich erhielten Österreichs vielversprechendste Sporttalente unter 18 Jahren auf der großen Bühne beim Tag des Sports im Wiener Prater vor tausenden Besuchern den heißbegehrten Preis.
 
Im Vorjahr landete sie noch auf Platz zwei, in diesem Jahr führte kein Weg an ihr vorbei: Mountainbikerin Laura Stigger. Die Bilanz der Tirolerin für die Saison 2017 ist beeindruckend: 16 Rennen, 16 Siege, darunter die Junioren-Weltmeisterschaft in Australien sowie die Junioren-Europameisterschaft in Italien. Die beeindruckende Erfolgsquote der 16-Jährigen zieht sich durch ihre gesamte Karriere: 2016 21 Rennen, 20 Siege, 2015 feierte sie 19 Erfolge in ebenso vielen Bewerben. Auch 2014 blieb die Bilanz makellos, 17 Rennen, 17 Siege.
 
Von elf Jurymitgliedern wählten fünf Laura Stigger auf Rang eins. Wofür das 5.000 Euro Förderstipendium verwendet wird, weiß die Tirolerin, die zwei Tage nach der Verleihung ihren 17. Geburtstag feiert, bereits: „Ich werde die Förderung für den Kauf eines Ergometers bzw. Tourenausrüstung sowie für Trainingslager verwenden.“
 
Vorjahressieger Felix Oschmautz überzeugte die Jury durch seine Leistungen in dieser Saison erneut, vor allem durch den Gewinn der Junioren-Weltmeisterschaft. Mit elf Stimmen für Platz eins von ebenso vielen Juroren gelang dem Kärntner ein überlegener Sieg. Die 5.000 Euro Jugendsportpreis-Stipendium wird der 18-Jährige Wildwasser-Kanute dafür verwenden, damit seine Karriere weiter so bergauf geht. „Das Geld fließt in mein Training, damit ergeben sich zusätzliche Möglichkeiten“, so Oschmautz, für den ein dritter Jugendsportpreis-Gewinn en suite nicht möglich ist, denn im kommenden Jahr ist er zu alt – der Preis richtet sich an Talente unter 18 Jahren.
 
Niederösterreicherin Stöckler und Tirolerin Gandler auf Rang zwei und drei
Hinter Stigger reihte die Jury Kletterin Laura Stöckler aus Stadt Haag auf Rang zwei. Die Junioren-Weltmeisterin in der Kombination wird die 3.000 Euro für Kletter- und Trainingsmaterial aufwenden. „Damit finanziere ich mir auch Trainingskurse mit Kletterkollegen im Ausland“, so die 18-Jährige. Die drittplatzierte Biathletin Anna Gandler gewann bei der Jugend-WM im Sprint die Silbermedaille und überzeugte damit auch die Jury. Die Tochter der Langlauf-Legende Markus Gandler wird das 2.000 Euro Förderstipendium für ihre Ausrüstung ausgeben. „Damit finanziere ich mir einen neuen Schaft für mein Biathlongewehr“, freut sich die 16-jährige Innsbruckerin.
 
Steirer Vermeulen und Wiener Bonek auf dem Podest
Bei den Burschen landete Kombinierer Mika Vermeulen auf dem zweiten Platz. Der Steirer aus Ramsau am Dachstein erreichte bei der Junioren-WM Platz zwei. „Das Förderstipendium von 3.000 Euro verwende ich für mein Material, aber auch für die Finanzierung eines Trainingslagers“, erklärt der 18-Jährige. Orientierungsläufer Jannis Bonek eroberte bei der Junioren-EM in der Langdistanz die Silbermedaille. Für die 2.000 Euro aus dem Jugendsportpreis hat der 18-jährige Wiener bereits Verwendung: „Ich plane ein Techniktrainingslager in Spanien und Portugal im Winter sowie eine spezielle Vorbereitung auf die Junioren-WM im kommenden Jahr in Ungarn.“
 
Der Sporthilfe Jugendsportpreis in Partnerschaft mit UNIQA
Seit 2004 zeichnet die Österreichische Sporthilfe drei Nachwuchsathletinnen und Nachwuchsathleten aus. „Außergewöhnliche Leistungen erfordern präzise Ziele und eine große Vision, den Mut eigene Grenzen zu überwinden, die Disziplin des täglichen Trainings und der Lebensführung, Konzentration im Augenblick und den Glauben an den Sieg. Zusätzlich müssen die finanziellen Mittel vorhanden sein, um diese Rahmenbedingungen zu schaffen. Und es muss eine Öffentlichkeit geben, die diese Karriere-Wege beobachtet und begleitet“, so Sporthilfe-Geschäftsführer Harald Bauer zur Intention des Jugendsportspreises, „es freut uns besonders, dass den so erfolgreichen Talenten in diesem Jahr im Rahmen des Tag des Sports so eine große Bühne geboten werden kann. Das haben sie sich verdient!“
 
Hartwig Löger, CEO UNIQA Österreich: „Wir halten es für sehr wichtig, dass sich Kinder und Jugendliche ausreichend bewegen. Ein gesunder Lebensstil muss von Anfang an gefördert werden. Als größter heimischer Gesundheitsversicherer gehört es bei UNIQA zur Unternehmenskultur, sich aktiv dafür einzusetzen und die Patronanz über diese ganz speziellen Auszeichnungen zu übernehmen.“
 
Die Entscheidung wird auf Basis der sportlichen Entwicklung und der aktuellen Ergebnisse der jungen Athleten durch eine Jury getroffen. Mit dabei im Gremium sind unter anderem ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel, ORF-Sportchef und Präsident der Sports Media Austria Hans Peter Trost, die Sportreporter-Legende Michael Kuhn, APA-Sportressortleiter Stefan Grüneis und ehemalige Topsportler wie Ex-Langlauf-Weltmeister Alois Stadlober und die ehemalige Weltklasse-Schwimmerin Judith Draxler-Hutter.
 
Nachfolger von Hirscher, Fenninger und Schlierenzauer
Dass die Jury mit den Preisträgern des Jugendsportpreis bis dato richtig lag, zeigt ein Blick auf die bisherigen Gewinner: Die Ski-Asse Anna Fenninger und Marcel Hirscher zählten ebenso zu den Preisträgern der vergangenen Jahre wie die Skisprung-Olympiasieger Thomas Morgenstern und Gregor Schlierenzauer, die jüngste Kletterweltmeisterin der Geschichte, Johanna Ernst, oder der Olympia-Vierte Schwimmer Dinko Jukic.
 
Die Förderstipendien sind wie folgt aufgeteilt und werden für die erfolgreichsten drei Mädchen und drei Burschen vergeben.
1. Platz: € 5.000,-                                2. Platz: € 3.000,-                                3. Platz: € 2.000,-
 

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