Sarah Lagger und Felix Oschmautz gewinnen Jugendsportpreis

Kärntner Sieger beim Sporthilfe Jugendsportpreis in Partnerschaft mit UNIQA

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Mit einem Preisgeld von 20.000 Euro ist der Sporthilfe Jugendsportpreis Österreichs höchstdotierter Nachwuchspreis. Bei den Mädchen gewann zum zweiten Mal in Folge Leichtathletik-Nachwuchshoffnung Sarah Lagger, bei den Burschen überzeugte Kanute Felix Oschmautz die Jury. Über weitere Förderstipendien freuen sich die zweitplatzierten Laura Stigger (Mountainbike) und Manuel Traninger (Ski Alpin) sowie die drittplatzierte Skiläuferin Nadine Fest und Ringer Markus Ragginger. Im Rahmen der Gala wurde die erfolgreiche Kanutin Violetta Oblinger-Peters offiziell aus dem Spitzensport verabschiedet.

Mit Spannung wurde die Entscheidung der Jury zum 13. Sporthilfe Jugendsportpreises erwartet. In Partnerschaft mit UNIQA und mit der Unterstützung von Energie AG Oberösterreich, backaldrin Österreich The Kornspitz Company GmbH und Sportland Oberösterreich erhielten Österreichs vielversprechendste Sporttalente unter 18 Jahren im Power Tower der Energie AG in Linz den heißbegehrten Preis.

Vorjahrssiegerin Sarah Lagger aus Kärnten überzeugte durch ihre Leistungen auch in der diesjährigen Saison, allen voran mit dem Gewinn des U20 Junioren-Weltmeistertitels im Siebenkampf. Vor allem, dass sie als 16-Jährige bei der Nachwuchs-WM den Titel errang und dabei den nationalen U20-Rekord von Ivona Dadic übertraf, hinterließ bei den Experten im Entscheidungsgremium einen starken Eindruck – so stark, dass Lager von der 15-köpfigen Jury 14 Mal gewählt und davon 13 Mal auf Platz eins gereiht wurde. Das Preisgeld in der Höhe von 5.000 Euro wird sie gut investieren: „Damit finanziere ich mir wichtige Trainingslager“, so die Gewinnerin aus Rothenthurn.

Bei den Burschen setzte sich ebenfalls ein Kärntner durch: Wildwasser-Kanute Felix Oschmautz machte mit Silber bei der Junioren Welt- und -Europameisterschaft auf sich aufmerksam. Darüber hinaus erreichte der zu diesem Zeitpunkt 16-Jährige aus Maria Saal im Mai bei der Europameisterschaft der „Großen“ den beachtlichen 9.Platz und kämpfte sogar lange Zeit um ein Olympia-Ticket mit. Oschmautz hat für das 5.000 Euro Siegerstipendium bereits eine Verwendung gefunden: „Durch das Stipendium ergeben sich zusätzliche Trainingsmöglichkeiten für mich.“ Das große Ziel sei mit den Olympischen Spielen 2020 in Tokio klar markiert. Der bisherige Weg stimmt alle Experten zuversichtlich, dass der Kärntner bei den Spielen in Asien im Wildwasserkanal mit dabei sein wird.

Tirolerin Stigger und Kärntnerin Fest auf Rang zwei und drei

Hinter Sarah Lagger reihte die Jury die 16-jährige Mountainbikerin Laura Stigger aus Tirol, die heuer mit Jugend-Europameistertitel in drei verschiedenen Disziplinen aufhorchen ließ, auf Rang zwei, der 3.000 Euro bringt. Das Stipendium verwendet Stigger für die Anschaffung von Material. „Aber auch für Trainingslager“, so die Haimingerin, die 56 ihrer letzten 57 Rennen gewinnen konnte. Die drittplatzierte Skifahrerin Nadine Fest aus Kärnten  erreichte bei den heurigen Youth Olympic Games die Goldmedaille im Super-G und überzeugte dadurch beim Sporthilfe Jugendsportpreis. „Die 2.000 Euro Förderstipendium verwende ich für die weitere Ausbildung zur Spitzensportlerin“, so die Arriacherin, die in Linz nicht dabei sein konnte. Sie ist zurzeit in Norwegen auf Trainingslager, ihre Mutter nahm den Preis für die erfolgreiche Skifahrerin entgegen.

Steirer Traninger und Salzburger Raginger auf dem Podest

Bei den Burschen freute sich der zweitplatzierte Manuel Traninger aus der Steiermark bereits bei den Youth Olympic Games über die Goldmedaille im Slalom, sowie Kombinations-Silber und Super-G-Bronze und nun auch über 3.000 Euro Förderstipendium. „Das Geld fließt in die Anschaffung von Trainingsmitteln zur Verbesserung meiner sporetlichen Leistung“, so der Skialpinist aus Öblarn, der aufgrund von FIS-Rennen den Preis nicht persönlich entgegen nehmen konnte, das tat statt ihm Vater Andreas. Der drittplatzierte Ringer Markus Ragginger aus Salzburg erreichte heuer den Vize-Junioren-Weltmeistertitel sowie die Silbermedaille bei den Jugend-Europameisterschaften im griechisch-römischen Stil. „Ich kann mich über das abgelaufene Sportjahr sicherlich nicht beschweren. Die 2.000 Euro aus dem Sporthilfe Jugendsportpreis investiere ich in Trainingslager“, so der Walser.

Violetta Oblinger-Peters beendet erfolgreiche Karriere

Im Rahmen der Preisverleihung im Power Tower der Energie AG, bei der James Cottriall für das musikalische Highlight sorgte, wurde auch Kanutin Violetta Oblinger-Peters verabschiedet, die ihre erfolgreiche Karriere nun beendet: Laudatorin Ulla Geifes, Freundin und Wegbegleiterin von Oblinger-Peters würdigte die Erfolge der 39-jährigen Oberösterreicherin, die 2008 im Wildwasserkanal der Olympischen Spielen in Peking zu Bronze ruderte. Darüber hinaus eroberte Oblinger-Peters noch 2007 den Europameistertitel sowie Bronze bei der WM 2010. „Du vertrittst die Ansicht, dass Stärke nicht auf physische Kraft beruht, sondern auf einen unbändigen Willen. Und das hast du immer wieder gezeigt. Du bist nicht immer den einfachen Weg gegamgen, sondern hast mit Mut und Herz immer deinen eigenen Weg verfolgt“; so die Laufatorin. Die Geehrte gab zu: „Der Leistungssport wird mir sicherlich fehlen. Es ist natürlich schön für die Biografie, wenn die Medaillen aufgezählt werden, aber Sport ist eindeutig mehr als gewonnene Titel.“ Sie bleibe dem Sport erhalten. „Sportpsychologie interessiert mich sehr“, so Oblinger-Peters.

Der Medienbeobachter »OBSERVER« unterstützt zum 2. Mal die Gewinner des Sporthilfe Jugendsportpreises mit einem Stipendium für ein Jahr kostenlose Medienbeobachtung im Wert von jeweils € 2.500.

Unter den zahlreichen Gästen der glanzvollen Veranstaltung waren u.a. Energie AG Generaldirektor Dr. Leo Windtner, Kanu-Weltmeisterin Viktoria Schwarz, Skicross-Weltmeisterin Andrea Limbacher, Peter Augendopler, Kornspitzerfinder und Gründer von Backaldrin, Olympiasieger Christoph Sieber, Franz Schiefermair vom Land Oberösterreich und viele mehr.

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