Pressekonferenz MBA für Spitzensportler

MBA für Spitzensportler – lernen auf der ganzen Welt
 

  • FH Burgenland und Österreichische Sporthilfe verbessern Jobchancen für Sportler
  • MBA Business Administration & Sport startet im Herbst 2017

 
Eisenstadt, 11. April 2017. Zuerst am Podium, die Welt bejubelt die Leistungen, doch was kommt danach? – International denkt man daher über gesonderte hochschulische Bildungsformate für Spitzensportler nach. An der FH Burgenland, genauer gesagt ihrem Weiterbildungsunternehmen AIM – Austrian Institute of Management, ist man schon einen großen Schritt weiter. Im Herbst 2017 startet in Kooperation mit dem Bildungsanbieter Fokus: Zukunft Weiterbildungsges.m.b.H. und der Österreichischen Sporthilfe der MBA Business Administration & Sport, ein einzigartiges Studium in Österreich, das zudem auf einen hohen Fernlehreanteil setzt. In drei Semestern erwerben Sportler und andere Interessierte genau jene Skills, die ihnen auch am Arbeitsmarkt und in der „Karriere danach“ den Vorsprung sichern.


Sportminister Doskozil unterstützt Initiative
„Als Sportminister ist es mir wichtig, dass aktive österreichische Sportler und Sportlerinnen  beste Rahmenbedinungen für eine erfolgreiche Karriere vorfinden. Es ist mir aber auch ein persönliches Anliegen, dass sich die Athletinnen und Athleten schon während der aktiven Zeit auf die berufliche Laufbahn nach der sportlichen Karriere vorbereiten können. Ich begrüße diese Initiative der Österreichischen Sporthilfe und der FH Burgenland und es freut mich, dass das Sportministerium dieses Projekt unterstützen kann. Dieser neue akademische MBA-Studienlehrgang ist auf die Bedürfnisse von Sportlerinnen und Sportlern optimal abgestimmt und bildet eine gute Basis für die duale Karriere oder die Karriere danach“, betont Sportminister Hans Peter Doskozil. Der Heeressport zeigt bereits großes Interesse an diesem stark flexibilisierten Masterlehrgang für seine Athleten.


Mit Weitblick zum Erfolg
Mit der Österreichischen Sporthilfe konnte ein wichtiger Player für die Umsetzung dieses Studiengangs ins Boot geholt werden. Es handelt sich dabei um eine gemeinnützige und unabhängige Organisation, die durch ihre finanzielle und ideelle Unterstützung einen wichtigen Beitrag zur sozialen Absicherung von Spitzensportlern leistet.


„Die Österreichische Sporthilfe sieht sich nicht nur als finanzielle Unterstützerin der heimischen Athleten. Wir sind eine Serviceeinrichtung, die duale Ausbildungen und Perspektiven für unsere Spitzensportler ermöglichen möchte. Mit unserer Schirmherrschaft für diesen MBA zeigen wir auf, dass sich die gesellschaftliche Verantwortung auch auf die Zeit nach dem Sport erstreckt,“ so Harald Bauer, Geschäftsführer der Österreichischen Sporthilfe. „Eine erste Informationskampagne hat unglaublich starkes Interesse seitens der Athleten bewirkt. Zweifelsfrei ist schon jetzt offensichtlich: Das wird wohl die Ausbildung mit der größten Dichte an bekannten Spitzensportlern und -sportlerinnen in Österreich.“


In drei Semestern zum akademischen Abschluss
Das AIM – Austrian Institute of Management betreut als Weiterbildungsunternehmen der FH Burgenland aktuell rund 650 Studierende in 20 verschiedenen Masterprogrammen mit Fokus auf Management. „Wir sind Spezialisten für Onlineelemente in der Fernlehre und freuen uns, unsere Expertise auch in diesen neuen MBA Studiengang einbringen zu können“, erläutert Geschäftsführerin Daniela Schuster. Die Vorteile der Fernlehre liegen hier auf der Hand. Neben zeit- und ortsunabhängigen Prüfungen ist auch flexibles Lernen möglich und es fallen kaum Reisekosten an. Die Lehrveranstaltungen erfolgen in deutscher Sprache. Zusätzlich zu den flexiblen Online-Einheiten sind 12 Präsenztage österreichweit geplant. „Dabei werden wir auf die Bedürfnisse so weit wie möglich Rücksicht nehmen.“ Die Kosten für den drei Semester dauernden MBA-Lehrgang belaufen sich auf EUR 13.900,-. Absolventinnen und Absolventen schließen mit dem international anerkannten akademischen Titel „Master of Business Administration (MBA)“ ab, der ihnen im Rahmen einer feierlichen Sponsion von der FH Burgenland verliehen wird.


Klarheit für die Zukunft entspannt
„Die Angst vor dem Loch nach Beendigung der Sportkarriere ist ein großes Thema“, ist Sabine Pata, Geschäftsführerin der Fokus: Zukunft Weiterbildungsges.m.b.H., überzeugt: „Das nehmen wir auf und bieten einen attraktiven Lehrgang an, in dessen Entwicklung neben den Vertretern der Hochschule auch eine Vielzahl an Experten aus der Sportwelt einbezogen waren.“ Pata zeichnet für die inhaltliche Konzeption des Lehrgangs verantwortlich, die vom Kollegium der FH Burgenland in allen Bereichen genehmigt wurde.


„Für mich ist der Studierende mit seinen besonderen Bedürfnissen im Zentrum aller Bemühungen. Menschen trotz widriger Umstände zum Ausbildungsabschluss zu bringen, das motiviert mich grenzenlos“, betont Pata. Die Sportlerinnen und Sportler sollen weit vor der Beendigung ihrer Karriere fit für den Arbeitsmarkt werden, denn spannende Perspektiven für die Zeit danach lassen auch die sportlichen Spitzenleistungen deutlich verbessern. „Klarheit für die Zukunft entspannt“, weiß die langjährige Hochschullehrende.


„Der MBA richtet sich primär an aktive und ehemalige Athleten sowie an Beschäftigte in Sportorganisationen, und ist darüber hinaus für alle Interessierten offen. Inhaltlich werden betriebswirtschaftliche Kompetenzen vermittelt, die die digitalisierte Wirtschaft verlangt: Professioneller Umgang mit neuen Medien, Change Management anleiten, Bilanzen lesen, Datenanalyse, Entscheidungsanträge finanziell darstellen, Sponsorship-Management, Digitale Marketingstrategien, die an den Customer Touchpoints ansetzen, vertragsrechtliche Kompetenzen, Sportsponsoring, Eventmanagement & Selbstvermarktung“, erklärt Pata.


Was Sportlerinnen und Sportler sagen: „Online-Campus immer mit im Koffer“
Stefanie Schwaiger, Nummer 1 im österreichischen Beachvolleyball: „Ich bin ständig unterwegs, immer wieder ganze Wochen im Ausland, habe Leerzeiten am Flughafen und in Hotels. Mit diesem MBA-Lehrgang habe ich den Online Campus immer mit und kann dann lernen, wenn es zeitlich gerade möglich ist. Die wenigen Präsenzphasen belasten mich auch nicht. Wichtig für mich ist auch, dass ich ruhigen Gewissens Prüfungstermine in weniger stressige Wochen legen kann.“
 
Andreas Onea, Paralympic Schwimmer und ORF Moderator: “Wir werden uns mit digitalen Kommunikationsstrategien beschäftigen und damit wie wir unseren Markenwert als Sportler auch in der nachsportlichen Karriere professionell verwerten können. Ich freu mich, dass wir uns mit neuen Geschäftsmodellen und mit Fragen ihrer Skalierbarkeit auseinandersetzen werden. Und wir werden auch lernen, wie man einen Business Plan erstellt. Es ist wichtig, dass wir Sportler befähigt werden, uns später einmal selbstständig zu machen oder aber Kooperationsangebote professionell evaluieren können.“
 
Clemens Doppler, Profi-Beachvolleyballer: „Wir können nun überall lernen – und doch gemeinsam! Trainingslager im Ausland sind kein Hindernis mehr für die Teilnahme an Vorlesungen. Prüfungstermine passen sich an mich an, der Hörsaal reist mit mir.“
 
Auch Dominik Distelberger, Österreichs derzeit erfolgreichster Zehnkämpfer, setzt auf dieses Weiterbildungsformat, währenddessen er sich schon wieder auf die nächsten Olympischen Spiele vorbereitet. Ebenso für Sabine Weber-Treiber, Magdalena Lobnig und Vanessa Herzog-Bittner ist der MBA-Lehrgang „Business Administration & Sport“ die Lösung für häufige Trainingslager und Wettkämpfe im Ausland – der Online Campus ist immer mit im Koffer.

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