Eine einmalige Chance für Tirol

Der 15. Oktober 2017 ist jener Tag, an dem die Tiroler Bevölkerung im Rahmen einer Volksbefragung über eine potentielle Olympia-Bewerbung von Innsbruck/Tirol für die Winterspiele 2026 abstimmen wird. In dieser Zeit möchten wir möglichst alle Tiroler Sportvereine und Sporttreibende für die „olympische Jahrhundertchance“ begeistern, möglichst alle aus der Tiroler „Sportfamilie“ und deren Umfeld von den Vorteilen überzeugen. Lasst uns das gemeinsam angehen!
Am 14. August haben Land, Stadt und ÖOC in einem 10-Punkte-Programm das offizielle Olympia-Angebot für die Bevölkerung präsentiert. Die Erfüllung regionaler Bedürfnisse und die vorhandenen Sportstätten mit ihren Tirol-gerechten Kapazitäten und Infrastrukturen sind Grundlage und Voraussetzung  für Olympische Winterspiele im neuen, redimensionierten Format. Der Expertencheck – im Rahmen der Machbarkeitsstudie – hat deutlich gemacht, dass nachhaltige, ökologische und finanziell leistbare Spiele möglich sind. Das Tirol-Angebot soll aber vor allem eines deutlich machen: Den direkten Nutzen für die Bevölkerung.

Zentraler Punkt einer selbstbewussten, nachhaltigen und regional angepassten Bewerbung ist die Tatsache, nur auf bestehende Sportstätten zurückzugreifen bzw. maximal temporäre Anlagen für Olympia zu errichten (Slopestyle, Big Air). Derzeit werden folgende Schauplätze präferiert:

-    Hochfilzen – Biathlon
-    Innsbruck – Bob, Rodeln, Skeleton, Eisschnelllauf, Curling, Eiskunstlauf, -tanzen, Eröffnung, Schlussfeier, Olympisches Dorf, Short Track, Skispringen, Großschanze
-    Inzell/D – Eisschnelllauf
-    Kühtai – Snowboard, Ski Freestyle, Ski-, Snowboard-Cross
-    Seefeld – Ski Nordisch
-    St. Anton am Arlberg – Ski Alpin
-    Trainingsstätten übers gesamte Bundesland verteilt

 

Die Frage an die Tiroler Bevölkerung für die Volksbefragung am 15. Oktober lautet im Detail: „Soll das Land Tirol ein selbstbewusstes Angebot für nachhaltige, regional angepasste sowie wirtschaftlich und ökologisch vertretbare Olympische und Paralympische Winterspiele Innsbruck-Tirol 2026 legen?“
Aus ÖOC-Sicht lässt sich ganz klar feststellen: Der Kurswandel des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) ist Fakt, auch die Tatsache, dass Winterspiele zurück nach Europa an traditionelle, erprobte Standorte müssen. Innsbruck/Tirol ist prädestiniert, moderne, nachhaltige Spiele – nach dem Motto: small but beautiful – zu organisieren.
Warum eine Olympia-Bewerbung für den Tiroler Sport in jedem Fall Sinn macht?


1.    Modernisierung der Sportstätten & Mobilität: Obwohl keine Neubauten und Infrastrukturmaßnahmen notwendig sind, ist die kontinuierliche Modernisierung von Sportstätten bzw. Infrastruktur etwa im Bereich zukunftsfähiger Mobilitätslösungen gesichert. Das sind Investitionen in den regionalen Lebensraum, von denen Tirols Vereine konkret profitieren. Mit Olympia 2026 ist eine sehr rasche Umsetzung garantiert.

2.    Es gilt, Tirols führende Position als Wintersportregion auf Jahrzehnte hin zu festigen. Vom IOC sind Geld- und Sachleistungen in der Höhe von 925 Millionen US Dollar in Aussicht gestellt. Das sind Einnahmen, die Österreich, insbesondere Tirol nur im Falle einer Ausrichtung zu Gute kommen. Winterspiele 2026 stellen sich als Win-Win-Situation für den Tiroler Sport, für die Tiroler Vereine dar. Neben den 17 Wettkampftagen erhöht sich die Wertschöpfung durch mindestens 50 sportliche Test-Events im Vorfeld der Spiele und viele Trainingswochen für potentielle Olympia-Starter in regionalen Trainingszentren. Tirol stünde auf Jahre hinaus (noch mehr als ohnehin) im Fokus der Wintersport-Welt.

3.    Es liegt nahe, das vorhandene Know-how, wenn es ums Veranstalten von (Wintersport-) Sport-Events geht, für die weltweit größte Bühne des Sports zu nutzen.

4.    Es ist höchste Zeit, eine neue Sportkultur vermitteln, die unsere Kinder und Jugendliche wieder verstärkt zum Sport bringt. Aktuelle Studien belegen, dass in Österreich nur mehr 28% der Kinder und Jugendlichen ausreichend Sport machen. Winterspiele können ein wichtiger Motor für die gezielte Forcierung des Schulsports sein, die Sportbegeisterung wecken und so Menschen über Grenzen hinweg ohne Vorurteile verbinden. So werden mit einer neuen Sportkultur mittelfristig auch Einsparungseffekte im Gesundheitsbereich möglich. Olympia 2026 käme da als Turbo gerade recht.
Weitere positive Olympia-Aspekte im Überblick:


- Impuls für leistbares Wohnen: Durch Olympia werden rund 400 gemeinnützige Wohnungen in Innsbruck entstehen und nachhaltig der Bevölkerung zur Verfügung stehen.

- Neue Arbeitsplätze werden geschaffen: Die Impulse für den Wirtschaftsstandort werden für die heimische Bevölkerung gerade auch am Arbeitsmarkt positive Effekte beinhalten – beispielsweise werden allein im Rahmen der Organisation  rund um die Olympischen Spiele an die 1.000 Personen über Jahre Beschäftigung finden.

- Stärkung des Qualitätstourismus & Ausbau der Wertschöpfung: Tirol hat als erfolgreichstes Tourismusland der Alpen seine Kapazitätsgrenzen erreicht. Als die weltweit führende Olympia-Region kann Innsbruck-Tirol seinen Wert dennoch weiter steigern und damit mehr an Qualität und Wertschöpfung erreichen – in klassischen Hotelbetrieben ebenso wie im Bereich der Privatzimmervermieter.

- Steigerung der weltweiten Bekanntheit & Beliebtheit: Lebensraum und Marke Tirol haben bereits heute höchste Sympathiewerte. Als Wegbereiter für neue Olympische Spiele regionalen Zuschnitts kann diese wertvolle Wahrnehmung international weiter wachsen – gesteigerte Imagewerte auf Basis weltweiter Wahrnehmung bei zuletzt 2,1 Milliarden Olympia-TV-Zuschauern aus 220 Ländern/Territorien. Auch davon werden der heimische Wirtschaftsraum und damit die gesamte Bevölkerung nachhaltig profitieren.
Zusammengefasst lässt sich anmerken: Tiroler Winterspiele sind maßgeschneidert für die nächste Generation – für die heutigen Kinder & Jugendlichen, die mitfiebern, mitarbeiten, mitgestalten und im besten Fall sogar aktiv teilnehmen.
Der Sport rückt bei Olympia durch die Agenda 2020 wieder ganz klar in den Vordergrund – und das in einem nachhaltigen und ökologisch verträglichen Rahmen. Genau dafür steht das Innsbruck/Tirol Angebot. Jetzt geht es darum, diesen Grundgedanken den Tirolerinnen und Tirolern näherzubringen.
Mit sportlichen Grüßen,


ANHANG


10 Grundsätze für neue Olympische Winterspiele in Innsbruck/Tirol
Das 10-Punkte-Programm im Detail:


1.    Zurück zur Wiege des Wintersports
Innsbruck/Tirol versteht sich dabei als Wegbereiter neuer, redimensionierter Olympischer Winterspiele, positioniert sich mit einem regionalen Konzept. Im Vordergrund steht die Rückkehr zu traditionellen Wintersport-Hochburgen. Es ist längst wieder Zeit für Winterspiele in Europa. 20 Jahre nach Turin, 32 Jahre nach Lillehammer & 50 Jahre nach Innsbruck (1976).

2.    Wiederentdeckung der Maßstäblichkeit
Innsbruck/Tirol stellt lokale Rahmenbedingungen klar vor internationale Anforderungen. Das Angebot geht bewusst z.B. bei Zuschauerkapazitäten deutlich unter bisherige internationale Maßstäbe und setzt damit ein Signal für die Neuinterpretation der Spiele.

3.    Ausgeglichenes Budget & transparente Kontrolle
Die wirtschaftliche Tragfähigkeit ist zentrale Leitlinie für neue Olympische Spiele. Daher werden die Einnahmen die Ausgaben bestimmen und kein Steuergeld verwendet. Die Durchführung der Olympischen Jugendspiele im Jahr 2012 zeigt, dass Wirtschaftlichkeit ein realistisches Ziel ist. So brachte die Schlussrechnung der von Stadt Innsbruck und Land Tirol durchgeführten Youth Olympic Games einen Überschuss von 3,3 Mio. €, der nach Verhandlungen mit dem IOC im Land verblieb und nachhaltig dem Tiroler Sport zu Gute kommt.
Zudem wird die Tiroler Landesregierung den Tiroler Landesrechnungshof nach Gründung einer Bewerbungs- und Abwicklungsgesellschaft mit der Prüfung des Projektmanagements  innerhalb der ersten 2 Jahre beauftragen.

4.    Mehrwert für Tirol
Das Medieninteresse bei Olympischen Winterspielen ist enorm, der Werbewert für das Land entsprechend hoch. Zuletzt wurden die Spiele weltweit von 2,1 Milliarden Menschen in 220 Ländern verfolgt.
Damit verbunden sind auch Impulse für die regionalen Wirtschaftskreisläufe, für Arbeitsplätze und die Wertschöpfung im Land. Für die Durchführung der Spiele sind rund 1 Mrd. € veranschlagt, alleine im Rahmen des Organisationskomitees werden an die 1.000 Personen über Jahre Beschäftigung finden (rd. 4.500 Brutto-Mannjahre).
Winterspiele stellen auch einen wichtigen Motor dar, um den Schulsport zu forcieren und dabei zu helfen, Kinder und Jugendliche wieder verstärkt zu einer gesünderen Lebensweise zu motivieren.

5.    Neuer Wohnraum für die Bevölkerung
Für die Olympischen Winterspiele 2026 sind jedenfalls 400 zusätzliche wohnbaugeförderte Wohnungen am Innsbrucker Frachtenbahnhof für die Bevölkerung in zentraler Lage vorgesehen. Die Wohnungen werden für die Dauer der Spiele genutzt und anschließend in neuwertigem Zustand dem sozialen Wohnungsmarkt zugeführt. Nachdem der ÖBB Konzern als Grundeigentümer seine grundsätzliche Zustimmung erklärt hat, werden entsprechende Verhandlungen geführt.

6.    Keine unangemessene Entwicklung des Preisniveaus
Gemeinsam mit den Tiroler Sozialpartnern, den ArbeitnehmerInnenvertretungen und den Verantwortlichen für den Handel, Tourismus, Gastronomie und Beherbergung sollen entsprechende Maßnahmen wie ein „Teuerungsverbot“ im Sinne einer Selbstverpflichtung mit Augenmaß gesetzt werden. Die Selbstbindung der Akteure ist ein klares Signal gelebter Sozialpartnerschaft und wendet sich eindeutig gegen anhaltende Preissteigerungen.

7.    Tirols Wettkampfstätten sind „olympiafit“
Innsbruck/Tirol bewirbt sich, wie aus der Machbarkeitsstudie hervorgeht, nur mit etablierten Wettkampfstandorten. Der Bau neuer Sportstätten, seit Jahrzehnten der zentrale Kostentreiber bei Olympischen Winterspielen, ist nicht notwendig.

8.    Sicherheit als zentrales Thema
Die Machbarkeitsstudie lieferte bereits die Eckdaten im Bereich der inneren Sicherheit, also innerhalb der Wettkampfstätten, Olympisches Dorf etc. Für diesen Bereich sind rd. 40 Mio. € budgetiert.
Die Aufrechterhaltung der allgemeinen Sicherheit ist wie bei allen großen Veranstaltungen Kernaufgabe der Bundesbehörden mit dem Innenministerium an der Spitze.
Mit einem Beschluss im Ministerrat am 7. Juni 2017 hat sich die Österreichische Bundesregierung zu dieser Aufgabe bekannt und die Erarbeitung eines Sicherheitskonzeptes wie bei Großveranstaltungen wie dem Hahnenkamm-Wochenende in Kitzbühel, Fußball-Länderspielen etc. üblich sowie die damit verbundenen Kosten garantiert.

9.    Ökologische Nachhaltigkeit & Mobilität als Eckpfeiler
Das Umweltscreening im Zuge der Machbarkeitsstudie hat gezeigt: Für Olympia 2026 werden keine naturschutzfachlich hochwertigen Bereiche zusätzlich genutzt oder beeinträchtigt. Es wären keine Schutzgebiete betroffen oder Neuerschließungen notwendig.
In konsequenter Fortsetzung um den Ausbau des öffentlichen Verkehrs soll die mögliche Durchführung Olympischer Winterspiele auch im Bereich der Mobilität vorbildhaft sein. Angestrebt wird eine eigene „Olympic Lane“ auf der Schiene, zumal der Großteil der Wettkampfstätten (St. Anton, Hochfilzen, Seefeld etc.) bereits bestens vernetzt ist.
Das Bekenntnis lautet: Die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2026 in Innsbruck/Tirol sollen unter den Rahmenbedingungen eines „Green Event“ ausgerichtet werden.

10.    Olympische Spiele in Tirol als gemeinsame Botschaft
Für die Planung, Organisation, Finanzierung und Durchführung der Spiele ist bislang der Abschluss eines Gastgebervertrages („Host City Contract“) zwischen dem Internationalen Olympischen Comitè (IOC), der „Gastgeberstadt“ und dem Nationalen Olympischen Comitè (ÖOC) vorgesehen. Darin werden insbesondere auch Zusagen, Garantien und Verpflichtungen des Gastgeberlandes in Bezug auf die Spiele vereinbart.

Austragungs- und Trainingsstätten im ganzen Land Tirol erfordern eine Kräftebündelung und auch eine gemeinsame Verantwortung!

 

Falls Sie noch nicht als Unterstützer registriert sind: bitte unter www.olympia2026.at/unterstuetzer eintragen. Sie können uns auch per Mail an information@olympia2026.at ein Foto sowie ein Statement von Ihnen übermitteln und wir tragen Sie als Unterstützer ein. Geben Sie dem Angebot ein Gesicht und machen Sie Ihre Unterstützung öffentlich.

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